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100 Verletzte nach Krawallen in Basel
publiziert: Sonntag, 14. Mai 2006 / 16:46 Uhr

Basel - Bei den schweren Krawallen nach dem Fussballspiel FCB-FCZ sind mehr als 100 Personen verletzt worden. 15 mussten ins Spital eingewiesen werden. Verletzt wurden auch vier Polizisten.

Einige Chaoten versauten den 32 000 Matchbesuchern und den Fussballern das Spiel.
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25 randalierende FCB- Fans wurden vorübergehend festgenommen. Schwerverletzte habe es am Samstagabend glücklicherweise keine gegeben, sagte der Basler Polizeikommandant Roberto Zalunardo am Sonntag vor den Medien. Die hospitalisierten Personen konnten das Krankenhaus nach kurzer Zeit wieder verlassen. 60 Personen wurden innerhalb und weitere 55 ausserhalb des Stadions von der Sanität versorgt.

Die Krawalle rund ums Stadion, die beim Siegestreffer des FCZ in der 93. Minute des Spiels begannnen, zogen sich laut Zalunardo bis gegen Mitternacht hin. Weil die Polizei Gummischrot und Tränengas einsetzte, wurden auch Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen. Mit diesen Mitteln habe jedoch Schlimmeres verhindert werden können, sagte Zalunardo.

Verurteilung aufs Schärfste

Der bei den Ausschreitungen angerichtete Sachschaden konnte am Sonntag noch nicht beziffert werden. Er sei jedoch sechsstellig, hiess es an der kurzfristig einberufenen Medienkonferenz.

Der neue Basler Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass verurteilte namens der Basler Gesamtregierung die Vorkommnisse aufs Schärfste. Ausgelöst worden seien die «unsäglichen Ereignisse» durch rund 300 Randalierer, deren Zerstörungswut und Verachtung gegenüber Leib und Leben der restlichen 32 000 Matchbesucher grosse Betroffenheit auslöse.

Übeltäter in schwarzer Montur

Gass übernahm mit dem FCB und der Stadionbetreiberin Basel United die Verantwortung für das gemeinsame Sicherheitsdispositiv. Leider habe es sich als richtig erwiesen, ein «Worst-Case-Szenario» auszuarbeiten und das Nordwestschweizerische Polizeikonkordat aufzubieten, sagte Gass.

FCB-Sprecher Josef Zindel ortete die Übeltäter nicht bei den in blau- rot aufgetretenen echten FCB-Fans, sondern bei jenen, die in schwarzer Montur und vermummt das Spielfeld stürmten.

Nach den schweren Ausschreitungen entschuldigte sich der FCB bei den Zuschauern. Über mögliche Konsequenzen will der Fussballclub erst später informieren.

(ht/sda)

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