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Tottis Roma gastiert im Joggeli
Basel bereit für den nächsten Exploit
publiziert: Mittwoch, 3. Nov 2010 / 14:08 Uhr
Alex Frei will auch gegen die AS Roma treffen.
Alex Frei will auch gegen die AS Roma treffen.

Basel ist Jahre nach dem letzten Champions-League-Highlight für einen weiteren Quantensprung bereit. Vor wohl ausverkauften Rängen empfängt die Nummer 1 der Schweiz heute Mittwoch (20.45 Uhr/SF2) die orientierungslose AS Roma. Der grelle FCB-Schein trügt wohl nicht.

2 Meldungen im Zusammenhang
Mitte September, kurz vor dem Trip nach Cluj, platzierte Thorsten Fink ein Bonmot: «Und wenn keiner Zweiter werden will, nehmen wir den Platz gerne.» Zwei Niederlagen und ein Sieg (in Rom) später ist der Spruch aktueller denn je. Basel ist inzwischen auf Platz 2 vorgerückt. Mit zwei Heimsiegen liesse sich das beste Ergebnis seit dem goldenen Herbst 2002 tatsächlich realisieren.

Gegen fünf Millionen Euro-Prämien könnte der Schweizer Primus in den kommenden Wochen einspielen. Aber wichtiger noch als die fetten Einnahmen wäre der weiter steigende Imagegewinn. In der vierten Saison nach dem schweren Rückschlag 2006 (verlorener «Final» gegen den FCZ) stünden die Bebbi quasi konkurrenzlos im nationalen Rampenlicht -- die Marke «FCB» wäre wieder enorm viel wert.

Auch in der Champions League gut dabei

Parallel zur vielversprechenden Perspektive auf der europäischen Bühne hat sich Basel im heimischen Geschäft ebenso gut positioniert. Die selbstbewusste Nummer 1 der ASL demonstrierte auf sämtlichen Schauplätzen Stilsicherheit. Niemand hat beim FCB vergessen, dass der nächste Meistertitel erstmals mit einem fixen Startplatz für die Champions League gleichzusetzen ist. Mit zwei Teilnahmen in Serie würde sich Basel auch im Markt der Axpo Super League einen erheblichen Standortvorteil verschaffen.

Spekulationen beseitigt

An allen Orten hat der FCB zurzeit überzeugende Argumente vorzuweisen. Die Heimbilanz gegen italienische Klubs in der Champions League liest sich speziell gut: Kein Spiel hat der FCB verloren. Juventus unterlag 1:2, Inter erreichte ein 1:1. Und die Roma hat in der Schweiz bis anhin gar nie gewonnen. Aber Zahlen lügen manchmal eben doch. Das haben zuletzt die Italiener selber erfahren müssen. Statistiker gewinnen keine Spiele.

Fest steht, dass sich Basel trotz eines Fehlstarts in die beste Position der drei punktgleichen Teams gespielt hat. Die topklassierten Bayern bewegen sich in einer eigenen Preisklasse. Für sie ist der Vorstoss in die Achtelfinals nur noch eine Frage der Zeit. Der FCB hingegen besitzt den Vorteil, sowohl die Roma als auch Cluj vor eigenem Anhang empfangen zu können.

Finks Vetragsverlängerung

In Basel ist die Lage ruhig. Die Klub-Leitung beseitigte mögliche Spekulationen um die Zukunft von Thorsten Fink im Ansatz und dehnte die Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Trainer bis 2013 aus. Praktisch zeitgleich übernahm der FCB im Championat wieder die Leaderposition. Fast alles verläuft für «Rot-Blau» wunsch- und plangemäss.

Der satte Unterbau zahlt sich aus. Als einziger Verein in der Schweiz unterhält Basel eine «zweite» Garde, die im nationalen Vergleich absolut wettbewerbsfähig ist. Gegen Bellinzona schonte Fink zu Beginn acht Stammspieler. Die Qualität der «Platzhalter» genügte, die Tessiner problemlos zu schlagen und an die Spitze des Rankings vorzustossen.

Fink spürt relativ gut, wann und wo er auf welchen Spielertyp setzen muss. Der Coach selber mag nicht von einem «zweiten Anzug» sprechen. Für ihn klingt das despektierlich. Mit seiner Strategie, dem gesamten Kader immer wieder das Vertrauen auszusprechen, fuhr der Deutsche bislang sorgenfrei. Er setzte ausnahmslos die richtigen Prioritäten.

Zu viel Derby

Von der fast perfekten Basler Konstellation ist der Verein aus der italienischen Metropole weit entfernt. Die Situation in der Serie A hat sich dank sieben Punkten in den letzten drei Runden zwar etwas entspannt, aber hinter den Kulissen brodelt es weiter. Für die pünktliche Überweisung der Löhne ist die Liquidität derzeit zu schwach.

Und am vergangenen Wochenende sorgte Francesco Totti mal wieder für einen Eklat. Der 34-jährige «Alpha-Römer», für die «Curva Sud» der einzig wahre, nach Einschätzung der Experten aber zugleich unberechenbarste Capitano des Landes, sah gegen Lecce zum 15. Mal in seiner Karriere Rot. Hinterher konnte er nur mit etwelcher Mühe von einer noch grösseren Dummheit abgehalten werden.

Tottis Formtief

Für Totti wird der miese Leumund im St.-Jakob-Park allerdings keine Rolle spielen. Die seit über sechs Monate torlose Ikone mit dem diskutablen Stil ist nach wie vor gesetzt und gegen «Eingriffe» aus dem Trainerstab (noch immer) nahezu immun. Nur eine angebliche Verletzung in der Schulterpartie könnte ihn stoppen.

Obschon den Verantwortlichen die Bedeutung der Begegnung mit Basel durchaus bewusst ist, dreht sich im medialen Kreis schon (zu) viel um das Römer Derby vom Sonntag gegen Lazio. Daran änderte auch der präsidiale Einwand von Rosella Sensi wenig, das Spiel in Basel besitze den gleich hohen Wert. Ihre Warnung verschwand im allgemeinen «Derby-Casino» nahezu unbeachtet.

(Sven Schoch/Si)

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