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Basler Kaltstart auf geheiztem Rasen
publiziert: Donnerstag, 17. Feb 2005 / 08:18 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Feb 2005 / 11:06 Uhr

Für den FC Basel sind die Voraussetzungen für den ersten UEFA-Cup-Einsatz am Donnerstag ab 20.30 Uhr gegen Lille nicht ideal. Im Gegensatz zu den Franzosen startet FCB mit eiskaltem Motor.

Heiss auf den Start: Patrick Müller, Gigi Oeri, Reto Zanni und Trainer Christian Gross (vlnr).
Heiss auf den Start: Patrick Müller, Gigi Oeri, Reto Zanni und Trainer Christian Gross (vlnr).
In Basel sind wenigstens die klimatischen Bedingungen besser als in der übrigen Schweiz. Das Terrain im St. Jakob-Park präsentierte sich gestern in sattem Grün - auch dank der auf Volltouren laufenden Rasenheizung.

Im süddeutschen Emmendingen, wo sich der FCB in aller Ruhe auf das grosse Spiel vorbereiten wollte, war dem nicht so; starke Schneefälle verhinderten das geplante Trainingslager ennet der Grenze.

Die Basler stimmten sich daher auf den eigenen, grünen Trainingsanlagen auf den Match ein. Allerdings war damit die Absicht von Trainer Christian Gross durchkreuzt, dem seit Montag in der Stadt brodelnden Fasnachtstreiben zu entfliehen.

Der Versuchung zu widerstehen, sich ins Getümmel zu stürzen, trat Gross mit mahnenden Worten entgegen: "Ich appelliere an die Eigenverantwortung."

Fasnachtsspuren

Die Fasnacht hinterliess dennoch ihre Spuren. Bis Montagabend waren erst 18 500 Tickets abgesetzt worden - für Basler Verhältnisse bedenklich wenige. Im Stadion fänden 33 000 Zuschauer Platz.

Gross hofft, dass die Basler nach den "drei scheenste Dääg" doch noch den Weg ins "Joggeli" finden. "In dieser Phase des Europacups liegen die Teams sehr eng beisammen, da kann jede Kleinigkeit die Differenz zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Der FCB lebt von seinem Anhang. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass möglichst viele Fans kommen", sagte Gross.

Gross' Vorbereitung

In sportlicher Hinsicht hat der Coach alles Erdenkliche vorgekehrt, um im Sechzehntelfinal-Hinspiel ein gutes Resultat zu erreichen. In zwei Trainingslagern in der Türkei und in Spanien wurde das Kader fit getrimmt.

Gross besuchte zwei Spiele des Gegners selber und liess ihn überdies mehrmals durch seine Scouts beobachten. Die fehlende Wettkampfpraxis des eigenen Teams versuchte er mit zahlreichen Partien gegen internationale Gegner wett zu machen.

Formstand gegen Prag

Letzte Anhaltspunkte über den Formstand seiner Spieler erhielt Gross am Samstag aus dem gelungenen Test gegen den tschechischen Champions-League-Teilnehmer Sparta Prag (2:2).

Gross brachte gegen Prag eine neue taktische Variante ins Spiel, die er wohl auch heute gegen das Überraschungsteam der französischen Liga anwenden wird: Philipp Degen und Reto Zanni dürften auf der rechten Aussenbahn hintereinander gestaffelt agieren.

Zannis Integration

Zanni wurde im Winter von Thun nach Basel geholt, um Degen, der im Sommer zu Borussia Dortmund in die deutsche Bundesliga wechselt, als rechten Aussenverteidiger zu ersetzen.

Gross´ Plänen wird wohl der Australier Mile Sterjovski zum Opfer fallen - ausgerechnet er, der vor seinem Transfer zum FCB zwei Saisons in Lille spielte.

Auf Grund von Hinweisen Sterjovskis und aus eigener Anschauung ist Gross zur Erkenntnis gelangt, dass die Nordfranzosen einen schweren Gegner abgeben werden.

"Lille ist in der laufenden Meisterschaft sehr konstant. Das Team zeichnet sich durch Geschlossenheit aus. Mit 16 Treffern hat es nach Leader Lyon am wenigsten Gegentore erhalten. Die Konter werden blitzschnell ausgeführt. Wir müssen enorm aufpassen, wenn wir in Basel kein Tor erhalten wollen", liess Gross ansatzweise in seine Notizen blicken.

Müllers Debüt

Neben Zanni kommt auch der zweite prominente Zuzug in der Winterpause zum Einsatz. Der von Mallorca nach Basel gekommene Patrick Müller gibt heute sein Debüt im FCB-Dress.

Der Schweizer Internationale ist in der Innenabwehr gesetzt, da mit Captain Murat Yakin und Boris Smiljanic gleich zwei zentrale Abwehrspieler verletzt ausfallen.

Seinen guten Formstand nach der missglückten halben Saison in Spanien demonstrierte der Genfer vor einer Woche im Länderspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate unter anderem mit einem Traumtor zum 2:1-Sieg der Schweiz.

Ohne Ergic

Müller und Zanni sowie der neue dritte Torhüter Riccardo Meili wurden vom FCB bei der UEFA für den Europacup nachgemeldet, nicht aber Ivan Ergic. Der Australier soll nach seiner langen Krankheit behutsam in die Mannschaft reintegriert werden.

"Wir wollen nicht schon von Beginn weg den ganz grossen Druck aufbauen", sagte Gross im Wissen darum, dass er im offensiven Mittelfeld und im Angriff mit Matjas Delgado, dem wiedergenesenen Mladen Petric, Scott Chipperfield, Julio Hernan Rossi, Christian Gimenez, David Degen und César Carignano über eine genügend grosse Auswahl an Spielern verfügt.

Kein Nachteil

Gross will es nicht als Nachteil betrachten, dass Lille in diesem Frühjahr bereits acht Ernstkämpfe in Meisterschaft und Cup bestritten hat, während der FCB bei Null beginnen muss.

"Ich möchte dies als Vorteil für uns nehmen. Das Team ist voller Enthusiasmus darüber, dass es endlich wieder los geht. Wir sind alle geladen. Es war phantastisch, international zu überwintern, nun wollen wir auf diesem Weg weiter gehen."

Bereits vor zwei Jahren hatte der FCB bewiesen, dass er auch ohne Wettkampfpraxis im Europacup erfolgreich sein kann: Er bezwang Deportivo La Coruña am 19. Februar ebenfalls im ersten Ernstkampf mit 1:0.

Die voraussichtliche Startformation des FCB:
Zuberbühler; Philipp Degen, Zwyssig, Müller, Kleber; Zanni, Huggel, Chipperfield; Gimenez, Rossi; Carignano.

(von René Baumann/Si)

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