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Bern - Bern habe während der EURO 2008 beste Werbung betrieben. Darüber sind sich Stadt und Kanton anlässlich eines ersten Fazits einig. Als kleinste Host City hat Bern bei den Besuchern knapp die Millionengrenze geknackt.

Insgesamt besuchten 930'000 Fans die beiden Public Viewings und die Fanzone in der Berner Innenstadt. Zählt man die 96 000 Matchbesucher mit, erreicht man die Million, wie die EURO-Verantwortlichen der Stadt Bern vorrechneten. Damit liege Bern gemäss den Besucherstatistiken der UEFA an zweiter Stelle der Host Cities hinter Wien.
Rund 200'000 EURO-Gäste stammten aus dem Ausland, überwiegend aus den Niederlanden. Dies sei eine grosse Chance für die Standortpromotion gewesen und man habe sie genutzt. «Bern hat beste Werbung betrieben», sagte der Bernische Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher.
Normalisierung in Genf
Derweil hat sich zwei Tage nach Abschluss der EURO Genfs Stadtbild beinahe normalisiert. Das EURO-Wahrzeichen der Host City Genf wurde demontiert: der mit Helium gefüllte Riesenfussball über dem «Jet d'eau» wurde eingezogen.
Damit ist das spektakulärste Fussball-Element aus der Rhonestadt verschwunden. Die Genfer hatten mit dem Ballon werbetechnisch eine glückliche Hand. Das Bild des bereits weltbekannten Springbrunnens im Genfer Seebecken kombiniert mit dem darüber schwebenden Fussball ging um die Welt.
Wie der Präsident von Genf Tourismus sagte, haben sich bereits Interessenten aus Frankreich und Russland gemeldet, die den 360'000 Franken teuren Ballon kaufen möchten. Ob die Genfer die Hülle verkaufen oder für eine andere Aktion einlagern werden, ist jedoch noch offen.
(ht/sda)




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