Blaulichtorganisationen üben im Stade de Suisse
publiziert: Mittwoch, 28. Mai 2008 / 13:40 Uhr

Bern - Gegen 500 Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter und Zivilschützer haben in Bern einen Grosseinsatz während der EURO 2008 in Bern geübt. Der Einsatzleiter der Übung «Steilpass08» zog vor den Medien eine positive Zwischenbilanz.

Im und um das Stade de Suisse in Bern wurde ein Grosseinsatz während der EURO 2008 geübt.
Im und um das Stade de Suisse in Bern wurde ein Grosseinsatz während der EURO 2008 geübt.
Ziel der Übung war es, Einsatz- und Führungabläufe zu überprüfen. Übungsleiter Hans Probst vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz sagte, die Einsatzkräfte hätten ruhig und überlegt agiert. Alle Patienten seien versorgt worden.

«Im Grossen und Ganzen» habe es geklappt, so Probst weiter. Doch die Organisation müsse da und dort noch angepasst werden.

Übungsanlage war, dass fünf Minuten vor Beginn eines Spiels der EURO 2008 eiergrosse Hagelkörner auf gewisse Sektoren des Stade de Suisse in Bern niederprasseln. Rund 100 Personen werden zum Teil durch Eisklumpen und zum Teil wegen der Tumulte bei der Flucht verletzt. 30 von ihnen sind Schwerverletzte.

300 Figuranten

Gegen 300 Figuranten - zum Teil Schüler, zum Teil Angehörige der Polizei - simulierten Verletzte, schrien um Hilfe oder verlangten bei der Sanitätsstelle Auskunft zum Schicksal von Angehörigen. Sanitäter bargen die Verletzten, Polizisten sicherten Ein- und Ausgänge, und der Zivilschutz und die Feuerwehr halfen dabei.

Während der Übung wurde auch echtes Eis eingesetzt. Die Verletzten schienen dank Schminke teilweise blutüberströmt.

Die Übung endete im Verlauf des Nachmittags. Nächste Woche wollen die Berner Blaulichtorganisationen auch noch eine Schlussbilanz bekanntgeben.

(smw/sda)

 
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