Albtraum abgewendet
Brasilien hat sich für WM-Endrunde qualifiziert
publiziert: Donnerstag, 15. Nov 2001 / 13:07 Uhr

Brasilia - Der vierfache Weltmeister Brasilien hat sich zum 17. Mal für eine WM-Endrunde qualifiziert. Die «Seleçao» gewann das entscheidende Qualifikationsspiel gegen Venezuela 3:0.

Zum Star des Abends avancierte Luizão von Corinthians São Paulo, der wegen einer Knieverletzung sieben Monate pausiert hatte. Er brachte Brasilien an seinem 26. Geburtstag mit zwei Toren in der 12. und 18. Minute auf Erfolgskurs. Für das 3:0 sorgte Rivaldo vom FC Barcelona.

In Brasilien herrschte nach dem 3:0-Sieg grenzenlose Erleichterung: Das Land, das noch nie bei einer WM-Endrunde fehlte, sicherte sich im letzten Moment den in der Südamerika-Ausscheidung noch zu vergebenden vierten Platz an der Endrunde 2002 in Japan und Südkorea. Schon vor dem abschliessenden 18. Durchgang hatten sich Argentinien, Ecuador und Paraguay qualifiziert.

Als fünfter WM-Teilnehmer aus Südamerika könnte Uruguay hinzu kommen. Das Team, bei dem der GC-Stürmer Richard Nuñez auf Pikett stand, erreichte zu Hause gegen Argentinien nur ein 1:1 und muss nun zur Barrage gegen Australien - am 20. November in Melbourne und am 25. November in Montevideo - antreten. Nuñez wird auch dannzumal fehlen; er gehörte nicht zu den 21 Spielern die mit Trainer Pua noch in der Nacht zum Donnerstag in Richtung Melbourne abflogen. Der zweifache Weltmeister muss im ersten Entscheidungsspiel auf Stürmer Dario Silva verzichten. Der Schütze des 1:0 gegen Argentinien zog sich eine Schulterverrenkung zu.

WM ohne Scolari?

«Endlich ist der Albtraum zu Ende!» titelte die brasilianische Zeitung «Estado». Nach dem Abpfiff hallte der Schlachtruf «Brasil, Brasil» durch die Strassen. «Brasilien hat endlich den offensiven Fussball gespielt, den wir Brasilianer am besten spielen», sagte der frühere Weltstar und heutige TV-Kommentator Falcão. Andere blieben angesichts des schwachen Gegners auf dem Boden der Tatsachen und forderten Reformen, um den brasilianischen Fussball aus der Misère hinaus zu führen.

Eine Massnahme könnte der Verzicht auf Trainer Luiz Felipe Scolari sein. Der 53-Jährige wird wegen der defensiven und zuweilen brutalen Spielweise seines Teams oft kritisiert. Neulich verlor er weiter an Kredit, als publik wurde, dass er vor einigen Spielen die Dienste von Sternendeutern zur Aufstellung der Mannschaft in Anspruch genommen hatte. Seine Bilanz mit sechs Siegen und fünf Niederlagen spricht auch nicht für ihn. Scolari wies Spekulationen über seine Freistellung jedoch zurück: «Der Verband hat mir versichert, dass ich bis zur WM im Amt bleibe.»

(bb/sda)

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