Bundesrat Schmid zu EURO 08-Geprächen in Vaduz
publiziert: Freitag, 10. Nov 2006 / 16:29 Uhr

Vaduz - Die Fussball-Europameisterschaft 2008 wird auch Liechtenstein beschäftigen. Bundesrat Samuel Schmid führte in Vaduz mit der Regierung Gespräche über die Sicherheit und Hilfe auch durch die Schweizer Armee.

Der Bundesrat will an der EURO 08 maximal 15 000 Armeeangehörige einsetzen.
Der Bundesrat will an der EURO 08 maximal 15 000 Armeeangehörige einsetzen.
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Das Fürstentum wird an der EURO 08 in der Schweiz und Österreich vor allem Transitland sein, wie Bundesrat Schmid und der Liechtensteiner Regierungsrat Martin Meyer vor den Medien erklärten. Moderne Risiken wie Terroranschläge machten aber vor den Grenzen nicht halt.

Deshalb wird auch die Schweizer Armee nötigenfalls im Fürstentum rasch für Hilfeleistungen zum Einsatz kommen können. Die rechtliche Grundlage dazu bildet der Staatsvertrag über die gegenseitige Katastrophenhilfe, der Anfang Dezember in Kraft tritt.

Das Abkommen geht vom Grundsatz der freiwilligen und unentgeltlichen Hilfeleistung aus. Staatsverträge gleichen Inhalts hat die Schweiz auch mit Österreich und Frankreich abgeschlossen.

Keine Berührungsängste gegenüber der Schweizer Armee

Regierungsrat Meyer betonte, Liechtenstein habe keine Berührungsängste gegenüber der Schweizer Armee. Unter den 500 Hilfskräften waren vor drei Jahren auch 30 Schweizer Soldaten in Vaduz im Einsatz, als die Liechtensteiner Fussball- Nationalmannschaft gegen das Team aus England spielte.

Der Bundesrat will an der EURO 08 maximal 15 000 Armeeangehörige einsetzen. Während des Turniers werden laut Schmid etwa eine Million zusätzliche Gäste erwartet.

Die Schweiz und Liechtenstein werden in Sicherheitsfragen im Gespräch bleiben. Auf polizeilicher Ebene ist die Verbindung über das Sicherheitsfunknetz Polycom seit Mai dieses Jahres sichergestellt.

Bundesrat Schmid besprach bei seinem Arbeitsbesuch in Vaduz überdies die grosse, im Oktober durchgeführte Erdbebenübung «Rheintal 06». Die Übung sei insgesamt gut abgelaufen, es hätten sich aber auch Lücken gezeigt, sagte Schmid.

(smw/sda)

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