CS-Beschwerde abgewiesenLausanne - Die Waadtländer Behörden haben der Credit Suisse zu Recht ein wettähnliches Finanzprodukt verboten, das sie zur Fussball-Weltmeisterschaft 2006 auf den Markt gebracht hat. Das Bundesgericht hat ihre Beschwerde abgewiesen.
(rr/sda)

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Das Derivat habe eine versteckte Wette beinhaltet.
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Zur Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hatten die Credit Suisse und die Londoner Nomura Bank das Derivat «Equity Yield Note» auf den Markt gebracht.
Das Finanzprodukt ermöglichte eine Investition in die Aktien von fünf WM-Sponsoren.
Den Anlegern wurde zudem je nach Abschneiden der Schweizer Nationalmannschaft ein gestaffelter Bonus offeriert.
Der Waadtländer Wirtschaftsdienst war im vergangenen Mai auf Anfrage der Banken zum Schluss gekommen, dass das Produkt eine verbotene Wette darstelle und auf dem Kantonsgebiet nicht zuzulassen sei.
Der Entscheid wurde anschliessend vom Verwaltungsgericht bestätigt. Das Bundesgericht hat die dagegen erhobene Beschwerde der beiden Banken nun abgewiesen. Das Urteil liegt erst im Dispositiv vor. Ein Begründung steht noch aus. Den Banken wurde eine Gerichtsgebühr von 12 000 Franken auferlegt.
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