Das war's. Die Schweiz scheidet gegen Italien aus
publiziert: Mittwoch, 27. Okt 2010 / 18:24 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 3. Nov 2010 / 10:08 Uhr
Hatte den Führungstreffer auf dem Kopf: Ana-Maria Crnogorcevic
Hatte den Führungstreffer auf dem Kopf: Ana-Maria Crnogorcevic

Die Schweiz unterliegt Italien mit 2:4 und verabschiedet sich hoch erhobenen Hauptes aus den WM-Play Offs

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Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel vom letzten Samstag in Treviso benötigte die Schweiz unbedingt einen 2:0-Sieg, um sich noch für die letzte Runde der WM-Play Offs qualifizieren zu können. Die Italienerinnen machten von Beginn weg viel Druck, scheiterten aber entweder am eigenen Unvermögen, oder an der souveränen Torhüterin Marisa Brunner. In der 26. Minute gab es für die Einheimischen aber gleich Chancen im Doppelpack. Ana-Maria Crnogorcevic verpasste mit einem Kopfball, nach einer Ecke von Martina Moser, das gegnerische Tor um Haaresbreite. Sekunden danach versuchte es GC-Spielerin Selina Kuster mit einem Weitschuss, welcher von der italienischen Torhüterin Anna Maria Picarelli in Extremis pariert werden konnte. Das temporeiche Spiel im Aarauer Brügglifeld konnte bisher begeistern. In der 36. Minute war es wieder Selina Kuster, diesmal auf Zuspiel von Crnogorcevic, welche mit einem Lattenknaller die Führung auf dem Fuss hatte. Postwendend kam Elisa Camporese, welche vor Kurzem noch mit Torres Calcio in der Champions League gegen den FC Zürich Frauen erfolgreich war, vor das Tor von Brunner. Auch diese Chance der Gäste wurde von der routinierten Keeperin souverän pariert. Nach einer gelben Karte gegen Raffaella Manieri in 39. Minute kam Maendly vor 1250 Zuschauerinnen und Zuschauern mit einem Freistoss zu einer weiteren Möglichkeit für die Schweizerinnen. Das Chancenplus war da, die Auswertung liess allerdings zu wünschen übrig.

In der zweiten Halbzeit machte Italien noch mehr Druck. Die sichtlich nervösen Schweizerinnen kämpften zwar um jeden Ball, waren aber in ihren Kombinationen oft zu ungenau. So konnten die Italienerinnen in der 52. Minute nicht unverdient mit 1:0 in Führung gehen. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Sandy Maendly nur 5 Minuten später brachte der Nationalmannschaft zwar wieder etwas Hoffnung. Ein Elfmeter in der 61. Minute machte aber auch diese wieder zunichte. Gerade zwei Minuten benötigten die Gäste danach für das Tor zum 3:1. Reine Resultatkosmetik war der Treffer von YB-Spielerin Sandy Maendly in 79. Minute zum 3:2. Wie bereits im Hinspiel erhöhte Elisabetta Tona von Torres Calcio zum 4:2.

Das Team von Béatrice von Siebenthal muss sich damit endgültig aus der WM-Kampagne verabschieden. Trotz dieser Enttäuschung darf aber nicht vergessen werden, dass die A-Nationalmannschaft in dieser Qualifikationsphase ein tolles Bild des Schweizer Frauenfussballs abgab. Nach der Qualifikation für die Barrage als Gruppensieger und der Eliminierung Russlands, konnte in den Play Offs Dänemark eliminiert werden. Ein Team, welches in der Weltrangliste 16 Positionen besser als die Schweiz rangiert ist.

Das noch junge Team wird in dieser Zusammensetzung auch weiter für Furore sorgen und als Aushängeschild des nationalen Frauenfussballs für Aufmerksamkeit sorgen.

Das Frauenfussball-Magazin berichtet in der Ausgabe von nächster Woche ausführlich über die letzten Play Off-Partien gegen Italien.

(Chris Blattmann/Frauenfussball-Magazin)

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