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Dem FC Basel fehlt ein Punkt zum Titel-Hattrick
publiziert: Samstag, 13. Mai 2006 / 00:04 Uhr

Den ersten Matchball hat der FC Basel am letzten Mittwoch gegen die Young Boys vergeben, den zweiten muss er am Samstag gegen den FC Zürich verwerten.

«Wir sind die Saison angegangen, mit dem klaren Ziel, Meister zu werden», sagt Trainer Christian Gross.
«Wir sind die Saison angegangen, mit dem klaren Ziel, Meister zu werden», sagt Trainer Christian Gross.
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Die Ausgangslage ist noch immer günstig; mit einem Remis ist der Titel-Hattrick des FCB perfekt.

Während der Gegner aus Zürich Meister werden darf, ist es für den FCB die ultimative Pflicht, den Titel zu gewinnen. «Wir sind die Saison angegangen, mit dem klaren Ziel, Meister zu werden», sagte Trainer Christian Gross rund 24 Stunden vor dem Anpfiff zur «Finalissima».

Dass die Anspannung im Basler Umfeld nun, da der FCB auch auf der Zielgerade noch hart bedrängt ist, gross ist, verheimlicht Gross nicht. «Die Anspannung ist da, aber es ist nun meine Aufgabe, diese in positive Energie umzuwandeln und die Spannung innerhalb der Mannschaft bis zum Spiel derart aufzubauen, dass wir eine Top-Leistung erbringen.»

Vertrauen in die eigenen Stärken

Dass dies gelingen wird, davon ist Gross überzeugt. Obwohl der FCB in diesem Frühjahr den FCZ sukzessive hat näher kommen lassen, ist das Vertrauen in die eigenen Stärken am Rheinknie ungebrochen. «Wir werden mutig auftreten, die Mannschaft ist entschlossen und wir haben ein Heimspiel. Ein rot-blaues Meer wird uns unterstützen. Das Publikum wird wie eine Wand hinter uns stehen.»

Das Basler Selbstverständnis erklärt sich auch mit der Tatsache, dass der Leader in der Meisterschaft im St.-Jakob-Park so lange nicht mehr verloren hat, dass nur ein gutes Langzeitgedächtnis sich an die letzte Niederlage erinnert. «Wir sind 59-mal zuhause ungeschlagen geblieben, jetzt wollen wir es zum 60. Mal schaffen.»

Das letzte Duell in Basel

Im Hinblick auf das Rendez-vous mit dem FCZ ist jedoch von grösserer Relevanz, dass der FCB das letzte Duell gegen die Zürcher in Basel verloren hat. 4:3 gewann Zürich kurz vor Weihnachten im «Joggeli» - ein Ereignis, aus dem die Zürcher Vertrauen ableiten, das die Basler aber nicht beängstigt.

«Die Vorzeichen sind nicht mehr die gleichen. Damals kamen wir vom UEFA-Cup-Spiel in Rom zurück und waren körperlich und mental nicht frisch», sagte Gross. Doch auch damals hätte Basel gewinnen können, zweimal habe man geführt, fügte er an.

Nun bietet sich dem FCB in einer anderen Partie mit finalem (Cup-)Charakter die Chance zur Revanche. Und in den Stunden vor dem Showdown ist in Basel neben Anspannung auch Freude spürbar. «Wir freuen uns riesig auf diesen ´Final´. Der Teamspirit ist hervorragend.»

Gross lässt nicht zu, dass allein die enge Ausgangslage zu Kritik an seiner Arbeit und an der Mannschaft führt. «Dass es so spannend ist, liegt alleine am FCZ. Er ist sehr stabil, hat Rafael und Keita, zwei schnelle Stürmer. Die Handschrift des Trainers ist ersichtlich.»

Ein exzellentes Zeugnis

In der Tat ist Basel (fast) ohne eigenes Verschulden in Bedrängnis geraten. Die Zahlen in dieser Saison stellen den Bebbi nämlich erneut ein exzellentes Zeugnis aus. Der FCB hat schon jetzt acht Punkte mehr gewonnen und fünf Tore mehr erzielt als in der letzten Spielzeit. Doch Perfektionist Gross wäre seiner Linie untreu, wäre er rundum zufrieden. «Die Effizienz hat gerade im Frühjahr in einigen Partien gefehlt.»

Er dürfte dabei an die restlos dominierten Heimspiele gegen die abstiegsgefährdeten Schaffhauen (1:1) und Aarau (1:1) aber auch an die Partie gegen die Young Boys vom vergangenen Mittwoch gedacht haben; im Stade de Suisse war der FCB gut gestartet - und lag zur Pause gleichwohl 0:2 zurück.

Jetzt hofft Gross auf den Finaleffekt. «In grossen Spielen sind wir bereit. Wir haben Erfahrung und können mit solchen Situationen umgehen.» Mag sein, aber als der FCB letztmals bis zur Schlussrunde um den Titelgewinn bangte, hat er 2003/2004 gegen die Grasshoppers letztlich den Kürzeren gezogen...

Mögliche Basler Startformation:
Zuberbühler; Zanni, Majstorovic, Smiljanic (Ba), Berner; Sterjovski, Ergic, Chipperfield; Delgado; Eduardo, Petric.

(Stefan Wyss, Basel/Si)

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