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Sportlich und finanziell auf dem Tiefpunkt:
Dem FC Luzern droht auch der finanzielle Kollaps
publiziert: Freitag, 12. Okt 2001 / 18:26 Uhr

Luzern - Raimondo Ponte (Foto), Manager und Trainer beim FC Luzern, ist nicht zu beneiden. Sein Team ist sportlich am Nullpunkt angelangt und finanziell droht den Innerschweizern der Kollaps. Da hilft auch wenig, dass mit den Grasshoppers ein zugkräftiger Gegner auf die Allmend kommt.

Gastspiele der Grasshoppers sind in der Innerschweiz im Normalfall Garant für ein gut gefülltes Luzerner Allmendstadion. Vor dem 15. Spieltag ist die Affiche Luzern - GC in sportlicher Hinsicht allerdings von bescheidener Qualität. Die Einheimischen liegen mit fünf Punkten am Tabellenende und stehen in Kürze vor einem neuerlichen Finanzdebakel in Millionenhöhe.

Die restlichen Facetten im Vorfeld der 15. NLA-Runde: Servette könnte mit einem Heimsieg gegen Aarau die Leaderposition erfolgreich verteidigen, Verfolger Lugano reist mit dem Selbstvertrauen von zehn Plustoren in zwei Partien nach Sitten. Basel, die dritte Equipe des punktegleichen Spitzentrios, strebt beim darbenden Lausanne den zweiten Auswärtserfolg in Serie an. Für Zürich (gegen YB) und St. Gallen (gegen Xamax) sind Siege ebenso Pflicht.

Über zwei Millionen Altlasten?
Raimondo Ponte, könnte der Zyniker anführen, ist sich das Verlieren gewohnt. Vor seiner Zeit in Luzern musste er im letzten Teil seines Engagements beim FCZ manch bittere Niederlage einstecken. In der Innerschweiz war er eigentlich als Manager vorgesehen. Nach dem desaströsen Beginn unter der Leitung von Ryszard Komornicki übernahm Ponte gezwungenermassen die Führung der Mannschaft. In acht Spielen unter Ponte gewann der FCL mickrige vier Punkte und musste bei zehn Plustoren 23 Gegentreffer hinnehmen.

Diese negativen Werte bereiten nicht nur Ponte Kopfzerbrechen, auch der erst seit ein paar Monaten im Amt stehende Vereinspräsident Jules Häfliger sorgt sich. "Ich habe nicht erwartet, dass wir sportlich derart schlecht abschneiden. Hätte ich das gewusst, hätte man natürlich früher reagieren müssen", denkt der 55-Jährige, der im Sommer Albert Koller abgelöst hat, glaubt aber noch immer, dass die "sportlichen Schäden repariert werden können".

Für entscheidende Korrekturen, und dessen ist sich Häfliger durchaus bewusst, wäre in Luzern aber ohnehin kein Geld vorhanden gewesen. Häfliger hat den FCL auf einen eisernen Sparkurs getrimmt. "Unser Ziel muss unter allen Umständen ein ausgeglichenes Budget sein. Bis 2002 will ich dieses Vorhaben umgesetzt haben." Bis zur Weihnachtspause wollen sich die Innerschweizer deshalb von acht Professionals trennen, um die Lohnkosten einigermassen in den Griff zu bekommen. An dieser Stelle sei allerdings die Frage erlaubt, welcher Klub sich mit Luzerner Reservisten "verstärken" will.

Neben der sportlichen Misere, die den Zuschauerschnitt auf gegen 4000 Zuschauer drückte (budgetiert waren 5000), sieht sich die Vereinsleitung in Kürze mit noch existenzielleren Problemen konfrontiert. Häfliger mag mittlerweile nicht mehr ausschliessen, dass der Verlust des letzten Rechnungsjahres die Marke von zwei Millionen Franken deutlich übersteigt. "An der Generalversammlung Mitte November werden wir detailliert informieren können", erklärte Häfliger. Wer die enormen Altlasten, wie Häfliger den exorbitanten Fehlbetrag umschreibt, am Schluss tilgt und wie die NLA-Auflagen erfüllt werden sollen, weiss der Präsident nicht: "Wir müssen uns im Verwaltungsrat besprechen."

(ba/sda)

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