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Was bisher geschah
Der Fall Sion: Von Kairo bis Tokio
publiziert: Samstag, 17. Dez 2011 / 20:10 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 8. Jan 2012 / 13:20 Uhr
Auslöser im «Fall Sion»: Essam El Hadary.
Auslöser im «Fall Sion»: Essam El Hadary.

Lang ist's her. Am 22. Februar 2008 erlebte der «Fall Sion» durch die Verpflichtung des ägyptischen Torhüters Essam El Hadary seinen Ursprung. Nun scheint sich der Rechtsstreit auf dem Höhepunkt angekommen zu sein.

12 Meldungen im Zusammenhang
- Am 22. Februar 2008 verpflichtet der FC Sion den ägyptischen Goalie Essam El Hadary. Sein bisheriger Klub, Al Ahly aus Kairo, unterstellt dem Internationalen Vertragsbruch. Dennoch debütiert El Hadary am 21. April 2008 für die Walliser und verlässt den Klub etwas mehr als ein Jahr später wieder nach zahlreichen enttäuschenden Leistungen. - Am 2. Juni 2009 verurteilt die FIFA El Hadary und den FC Sion zu einer Zahlung von 1,36 Millionen Franken an Al Ahly. Zudem wird Sion mit einer einjährigen Transfersperre belegt.

- Am 13. Juni 2009 verpflichtet der FC Sion den Franzosen Abdoul Karim Yoda. Der juristische Krieg zwischen Sion und der FIFA hat definitiv begonnen.

- Am 2. Juli 2009 setzt der Sportgerichtshof CAS die Strafe gegen den FC Sion aus, bis das Urteil der höchsten Sportgerichtsbarkeit feststeht.

- Am 1. Juni 2010, fast ein Jahr nach dem Einspruch von Sions Präsident Christian Constantin, entscheidet der CAS gegen die Walliser. Die Transfersperre bleibt bestehen, die Busse wird leicht reduziert.

Erfolgreicher Protest

- Am 16. Juli 2010 und bis zum Ende der laufenden Transferperiode darf der FC Sion trotzdem wieder Transfers tätigen. Er protestiert bei der Swiss Football League erfolgreich. Die SFL stellte den Wallisern den Entscheid, wonach sie keine Transfers tätigen dürfen, zu spät rechtskräftig zu.

- Im Winter 2010/2011 verpflichtet Sion keine Spieler. Das Urteil des Bundesgerichts, das die Transfersperre der FIFA gegen Sion in Januar 2011 bestätigt, tut Constantin nicht weh. «Wir haben einmal 25 Tage und einmal 30 Tage keine Transfers getätigt. Das kommt einer ganzen Transferperiode gleich.»

- Die FIFA teilt die Interpretation von Constantin nicht. Am 15. Juli 2011 verweigert die Qualifikationskommission der SFL auf Druck des Weltverbandes Pascal Feindouno, Gabri, Stefan Glarner, José Gonçalves, Billy Ketkeophomphone und Mario Mutsch die Spielberechtigung. Constantin will vor dem CAS protestieren.

- Am 5. August 2011 lizenziert die SFL die sechs Neuzugänge, weil Constantin vor dem Bezirksgericht in Martigny eine superprovisorische Verfügung erlangt hat.

Kurz vor Spielbeginn gesperrt

- Am 6. August werden die Spieler kurz vor dem Anpfiff für die Partie in Basel gesperrt, weil sie mit dem Gang vor dem Zivilgericht gegen die SFL-Statuten verstossen haben. Danach kommen sie wieder zum Einsatz. Die meisten Gegner spielen unter Protest.

- Am 2. September schliesst die UEFA den FC Sion von der Europa League aus, weil er im Playoff gegen Celtic Glasgow die sechs Neuzugänge eingesetzt hatte.

- Am 13. September verlangt das Kantonsgericht Waadt superprovisorisch die Wiedereingliederung Sions in der Europa League. Die UEFA weigert sich.

- Am 28. September bestätigt das Bezirksgericht in Martigny seinen Entscheid vom 5. August. Die Sion-Neuzugänge bleiben in der Axpo Super League spielberechtigt.

Spieler verstossen gegen Statuten

- Am 3. Oktober zieht der FC Sion seinen Rekurs vor dem CAS zurück.

- Am 19. Oktober werden die sechs Neuzugänge für fünf Spiele gesperrt, weil sie mit dem Gang vor das Zivilgericht gegen die Statuten der SFL verstossen haben.

- Am 18. November hebt das Walliser Kantonsgericht die provisorische Spielberechtigung für die sechs Neuzuzüge auf.

- Am 24. November klagt Constantin gegen den französischen Verband. Er will zehn Millionen Euro Schadenersatz, «weil der französische Verband Rennes für die Europa League eingeschrieben hat, einen Wettbewerb, von dem Sion widerrechtlich ausgeschlossen wurde».

Sion behält sämtliche Punkte

- Am 8. Dezember weist die Disziplinarkommission alle Proteste und Einsprachen gegen die Wertung der Partien, an denen die sechs Neuzugänge teilnahmen, ab. Die Walliser behalten sämtliche Punkte. Einige Konkurrenten planen den Gang vor den CAS.

- Am 15. Dezember verweigert der von der UEFA aufgerufene CAS dem FC Sion die Teilnahme an der Europa League. Sion zieht den Fall weiter an das Bundesgericht.

- Am 17. Dezember droht die FIFA beim Kongress in Tokio dem Schweizerischen Fussballverband mit der Suspendierung. Der Weltverband will, dass die Meisterschaftspartien, in denen Sion mit den Neuzugängen antrat, Forfait gewertet werden. Constantin kündigt eine Klage gegen die FIFA-Verantwortlichen wegen Nötigung an.

(pad/fussball.ch mit Agenturen)

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