NLB
Die NLB startet ohne eigentlichen Favoriten
publiziert: Montag, 9. Jul 2001 / 16:19 Uhr

Bern - In der NLA ist die erste Vollrunde bestritten. Jetzt, eine Woche nach der höchsten Spielklasse, beginnt am Mittwoch die Meisterschaft der Nationalliga B. Einen Favoriten zu eruieren, ist aufgrund der zahlreichen getätigten Transfers schwierig.

Am stärksten sind wohl der letztjährige Auf-/Abstiegsrunden- Teilnehmer Wil, Etoile Carouge sowie NLA-Absteiger Yverdon einzustufen. Die Aufsteiger sind Concordia Basel und Vaduz, das als erster Verein aus Liechtenstein am helvetischen Nationalliga- Championat teilnimmt.

In der Qualifikationsphase werden die zwölf NLB-Teams bis zum 25. November 22 Runden absolvieren. Die ersten vier Mannschaften bestreiten im Frühjahr 2002 die Auf-/Abstiegsrunde, die restlichen acht wehren sich mit halbierten Punkten gegen den Abstieg in die 1. Liga.

Cupfinalist Yverdon, der bis zum zweitletzten Spieltag der vergangenen Saison gegen die Relegation in die NLB kämpfte, hat mit Abwehrchef Juninho (zurück nach Brasilien) sowie den Talenten Jenny (St. Gallen) und Friedli (Aarau) drei Leistungsträger verloren. Dafür kehrt der an den Serie-C1-Verein Lucchese ausgeliehene Costantino möglicherweise ins Waadtland zurück und könnte als Spielmacher die für NLB-Niveau überdurchschnittlichen Stürmer Kehrli, Gohouri, Bamba, und Gil wirkungsvoll unterstützen.

Eine schwere Saison steht womöglich Winterthur bevor. Auch wenn der neue Trainer Urs Schönenberger den FCW unter die ersten vier führen will, fällt der Substanzverlust auf. Verteidiger Castillo (GC) sowie die Mittelfeldspieler Baumann (Zürich), Gygax (Aarau) und der Georgier Samtaradse (Freiburg) versuchen einen neuen Anlauf auf höherem Niveau. Zudem verliess der Nigerianer Garba, mit fünf Toren Winterthurs erfolgreichster Stürmer im vergangenen Frühjahr, den letztjährigen Auf-/Abstiegrundenteilnehmer.

Wie Winterthur steigt auch Wil mit einem neuen Trainer in die Saison 2001/2002. Der Österreicher Heinz Peischl, der den noch vor dem ersten Arbeitstag wieder aus dem Vertrag ausgestiegenen Martin Andermatt ersetzt, hatte indes im Gegensatz zu Winterthurs Schönenberger nur wenige Abgänge zu beklagen und konnte dank der Zuzüge von Lustrinelli (Bellinzona) und Romano (Delémont) das Kader wirkungsvoll ergänzen. Vor allem auf dem Sturmduo Sawu/Lustrinelli ruhen grossen Hoffnungen. Der Simbabwer war dank seiner neun Treffer Torschützenkönig der Auf-/Abstiegsrunde, und Lustrinelli hat in den beiden letzten NLB-Qualifikationsphasen für Bellinzona 24 Tore geschossen.

Ebenfalls zum Favoritenkreis zu zählen ist Etoile Carouge. Der Genfer Vorortsverein hat nach dem enttäuschenden Abschneiden in der letzten Saison und dem drittletzten Platz in der NLB-Abstiegsrunde mehrere interessante Transfers getätigt. Von Neuchâtel Xamax stiess der ehemalige Luganese Hoy zu Carouge. Der französische Mittelfeldspieler hat das Potenzial, einer der besten Akteure der NLB zu sein. Vor zwei Jahren hatte Hoy beispielsweise Delémont in die höchste Spielklasse geführt. Mit Ebe (Basel), Vanetta (Servette) und Lipawsky (ex-Sion und -Luzern) stehen dem ehemaligen Servette-Meistertrainer Gérard Castella weitere Spieler mit NLA- Erfahrung neu zur Verfügung.

Die meisten Mutationen verzeichnete Bellinzona. Die Tessiner steigen mit einem ausgewechselten Kader in die Saison. Allerdings sind die Abgänge bedeutender, denn nach der desolaten letzten Saison, die mit streikenden Spielern und einem Trainerwechsel zu Ende ging, muss Bellinzona einen Neustart wagen. Die namhaftesten Abgänge im neu von Paul Schönwetter trainierten Ensemble sind Di Benedetto (Wil), Tarone (Aarau), Tato (St. Gallen), Orlando (Vevey), Margarnini (Locarno), Pouget (Frankreich), Manfreda (Chiasso) und Lustrinelli (Wil). Bellinzona wird sich wohl ebenso nach hinten orientieren, wie Locarno, das Abwehrturm Andersen (Rücktritt) und Topskorer Dobrovoljski (?) zumindest bis jetzt nicht ersetzt hat.

Nachdem der Kanton Solothurn durch die Relegation des FC Solothurn und Wangens von der Nationalliga-Karte verschwunden ist, taucht dort nun erstmals Liechtenstein auf. Vaduz hat im dritten Anlauf die Promotion endlich geschafft. Der Mannschaft um Spielertrainer Uwe Wegmann kann man auch in der zweithöchsten Spielklasse einiges zutrauen. Robert Wallon, der vor seinem ernüchternden Engagement bei den Young Boys eine gute Rolle bei Baden gespielt hatte, verstärkt das Mittelfeld des «Ländle»-Klubs. Die Tore zum Klassenerhalt soll Merenda schiessen. Der 23-Jährige hatte im letzten Jahr für Baden immerhin 17 Treffer erzielt.

Der zweite Aufsteiger Concordia Basel hat ein unerfahrenes Kader. Über die grösste Routine verfügt der von Absteiger Yverdon verpflichtete Albaner Peco. Der grösste Trumpf des Basler Quartiervereins muss deshalb der sein, der schon oft bei Aufsteigern gestochen hat: den Schwung der Promotion ausnützen und vor allem in den ersten Partien eifrig Punkte sammeln.

(news.ch)

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