Die Nati in Crans Montana: Hitzfelds Elf steht bereits fest
publiziert: Donnerstag, 27. Mai 2010 / 08:54 Uhr
Über 1000 Fans verfolgten das Training der Schweizer Nati.
Über 1000 Fans verfolgten das Training der Schweizer Nati.

Wer von der Schweizer Equipe gegen Spanien zur WM-Startformation gehört, ist im Prinzip klar. Ottmar Hitzfeld hat die elf Namen im Kopf: «Da mache ich kein Geheimnis.» Deshalb beschäftigt ihn die Adaption an die südafrikanische Höhenluft momentan fast mehr.

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Schon in den ersten Trainingseinheiten formierte Hitzfeld jene Blöcke, die am 16. Juni beim WM-Start gegen Spanien in Durban von Beginn weg auf dem Platz stehen werden. Lichtsteiner (Lazio), Senderos (Arsenal), Grichting (Auxerre) und Ziegler (Sampdoria), die geplante WM-Kette, verteidigte zusammen.

Im Mittelfeld trainierte Behrami (West Ham) rechts und Barnetta (Leverkusen) links im Couloir. Das Zentrum bildeten in Lens Huggel (FCB) und Inler (Udinese). Und vorne stürmte Captain Alex Frei (FCB) an der Seite von Nkufo (Twente). Bei normalem Verlauf der Vorbereitung ist weder an der Besetzung noch am 4-4-2-System zu zweifeln.

«Auf Grichting ist Verlass»

Stéphane Grichting, der sich unter Hitzfeld zum Patron der Defensive entwickelt hat, rechnet mit keinerlei Umstellungen: «Das Team bewährte sich mit dieser Zusammensetzung. Auch wenn das Spiel gegen Spanien noch weit entfernt ist, hat der Coach natürlich bereits eine präzise Idee.»

«Grichting ist ja bekanntlich ein Experte. Man kann sich auf ihn verlassen», schmunzelte Hitzfeld und teilte die Einschätzung des Wallisers selbstredend. Er werde auf jenen Kreis setzen, der sich während der erfolgreichen Ausscheidungskampagne etablierte. «Es gibt einen Stamm, auf den man setzt. Da mache ich kein Geheimnis.»

Keine Experimente vor der WM

In den Tests gegen Costa Rica und Italien sind demzufolge nicht mehr allzu viele Rochaden zu ewarten. Bei den beiden Niederlagen gegen Norwegen (0:1) und Uruguay (1:3) unterzog der Deutsche diverse Kandidaten einem Test. Kurz vor der WM fehlt die Zeit für weitere Experimente.

«Ich muss jetzt das Team einspielen, das gegen die Spanier beginnen wird. Ein Freibrief soll das aber nicht sein. Selbstverständlich beobachte ich jedes Training genau.» Im Bedarfsfall könne er durchaus reagieren, warnte Hitzfeld den Stamm vor falscher Zurückhaltung.

Die Tücken der Höhenluft

Die Wahl, in Crans-Montana das Vorbereitungscamp abzuhalten, hängt primär mit der Angewöhnung an die spezielle Höhenlage des WM-Quartiers in Johannesburg (1700 m ü.M.) zusammen. Schon am Starttag bekamen die Spieler bei der Arbeit auf dem Platz in Lens (rund 1200 m ü.M.) die dünne Luft zu spüren.

Der Leistungsdiagnostiker Markus Tschopp registrierte die stärkere Belastung und geringeren Leistungswerte der Spieler sofort. Die Pulsfrequenz war höher. «Ich war selber überrascht, wie stark sich die Höhenlage auswirkt», kommentierte Hitzfeld die Laptop-Daten von Tschopp.

Fachleute gehen davon aus, dass Spitzensportler zur optimalen Akklimatisierung acht bis neun Tage benötigen. «Darum sind wir ja jetzt zwei Wochen lang in der Höhe», sagte Hitzfeld. Zwischendurch verlegen die Schweizer ihre Einheiten aber auch ins Tal, um frühzeitig an die Grenzen gelangen zu können.

(pad/Si)

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