EURO 2008: News aus der Schweizer Gruppe
publiziert: Montag, 28. Apr 2008 / 23:19 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Mai 2008 / 16:52 Uhr

Neuigkeiten von den Gruppengegnern der Schweizer Nati bei der EURO 2008 Portugal, Türkei und Tschechien.

Arsenals Torhüter Petr Cech spielt nach seiner Gesichtsverletzung wie befreit - das hebt die tschechische Stimmung.
Arsenals Torhüter Petr Cech spielt nach seiner Gesichtsverletzung wie befreit - das hebt die tschechische Stimmung.
TSCHECHIEN

Cech als Chelsea-Glücksbringer

Petr Cech scheint der Glücksbringer von Chelsea zu sein. Seit der tschechische Nationalgoalie nach seiner Gesichtsverletzung wieder spielen kann, eilt sein Verein von Erfolg zu Erfolg. In der Champions League reichte es in Liverpool zu einem späten 1:1-Remis im Halbfinal-Hinspiel und im Schlager gegen Manchester United gar zum 2:1-Sieg. Jetzt darf Cech mit den Londonern gar wieder vom Titelgewinn träumen.

Auch Jankulovski und Ujfalusi wieder fit

Das Verletzten-Lazarett bei den Tschechen lichtet sich allmählich. Nach Goalie Cech haben sich nun auch die beiden Italien-Söldner Marek Jankulovski und Tomas Ujfalusi wieder zurückgemeldet. Jankulovski spielte mit der AC Milan die letzten 18 Minuten gegen Livorno (4:1), sein Verteidiger-Kollege Ujfalusi bestritt mit der Fiorentina das Verfolgerduell gegen Sampdoria Genua (2:2).

Brückner-Nachfolger formieren sich

Das Trainerkarussell um die Nachfolge von Nationalcoach Karel Brückner nimmt immer mehr Fahrt auf. Ivan Hasek, der ehemalige Internationale und frühere Meister-Coach von Sparta Prag, scheint in der Pole-Position zu sein. Als Trainer von Al-Ahly gewann er letzte Woche in den Vereinigten Arabischen Emiraten den President Cup. U21-Coach Vitezslav Lavicka wird als zu jung bezeichnet, und Karel Jarolim von Slavia Prag hat von sich aus abgesagt.

Slavia kann Titelgewinn vergessen

Mit fünf Punkten Vorsprung auf Rivale Sparta Prag und Teplice war Slavia Prag in die Rückrunde gestartet. Nach der blamablen 0:3-Heimniederlage gegen Viktoria Zizkov liegt Slavia nun aber drei Runden vor Schluss bereits vier Zähler hinter Sparta zurück. In der momentanen Verfassung scheint der Titelgewinn für Slavia damit ausser Reichweite geraten zu sein.

TÜRKEI

Nonda und der Lapsus von Volkan

Der ehemalige FCZ-Stürmer Shabani Nonda hat das Istanbuler Meisterschafts-Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahce entschieden. Begünstigt wurde er dabei von Nationalkeeper Volkan, der das entscheidende 0:1 mit einem krassen Fehler verschuldete. «Gala», das mit zehn Türken in der Startaufstellung angetreten ist, führt die Liga nun mit drei Punkten Vorsprung an.

Nihat auf Champions-League-Kurs

Villarreal, die Equipe des türkischen Stars Nihat, bleibt erster Verfolger von Real Madrid. Der 15-fache Saisontorschütze präsentierte sich in ausgezeichneter Verassung. Die Differenz gegenüber «Barça» ist auf vier Punkte angewachsen.

Unfreundlicher Empfang

Mehrere Hardcore-Anhänger von Fenerbahce mochten sich mit dem 0:1 gegen den Stadtrivalen Galatasaray nicht abfinden. Sie fingen einen Teil der Verlierer beim vereinseigenen Camp ab und attackierten die Spieler nicht nur verbal. Der Klub reichte gegen 10 bis 15 Anhänger Strafanzeige ein.

Terims Wut gegen einen Sesselkleber

Nach einer Inspektions-Reise durch Europa wollte sich Fatih Terim am Sonntagabend das Istanbuler Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahce live im Stadion zu Gemüte führen. Auf seinem reservierten Stuhl sass aber ein Politiker, der sich als «Sesselkleber» entpuppte und Terims Platz partout nicht räumen wollte. Der temperamentvolle Nationalcoach verliess das Stadion daraufhin wutentbrannt. Die Medien schrieben von «einem Skandal und einer grossen Respektlosigkeit».

PORTUGAL

Kader am 12. Mai bekannt

Luiz Felipe Scolari wird am 12. Mai um 20.00 Uhr sein Kader für die EURO bekannt geben. Der brasiliansche Coach der «Selecçao» wird die Liste im Rahmen einer Medienkonferenz in Viseu, wo sich die Portguiesen ab dem 18. Mai im Trainingslager auf die EURO vorbereiten werden, publik machen.

Spannung um Champions-League-Plätze

In der drittletzten Runde der SuperLiga kam es hinter dem entrückten Porto zum grossen Zusammenschluss. Sporting Lissabon schob sich mit einem 2:1-Erfolg gegen Maritimo Funchal wieder vor Aufsteiger Guimaraes, der zuhause gegen Porto 0:5 verlor, auf den 2. Platz. Hinter dem punktgleichen Duo liegt Benfica Lissabon (2:0 gegen Belensens) nur einen Zähler zurück.

Benfica: Queiroz ist Wunschkandidat

Auf der Suche nach einem neuen Trainer ist Carlos Queiroz noch immer der Wunschkandidat von Benfica Lissabon. Laut der Sportzeitung «A Bola» unterbreitete der Verein dem Assistenten von Alex Ferguson bei Manchester United einen Vertrag über vier Jahre. Nach dem Rücktritt von Juan Antonio Camacho am 9. März übernahm der bisherige Assisten Fernando Chalana die Mannschaft.

Englisch-portugiesische Zusammenarbeit

Sporting Lissabon und Stoke City, Leader zweiten englischen Disivion, stehen offenbar kurz vor Abschluss einer Zusammenarbeit. Vertreter des englischen Aufstiegskandidaten waren in der vergangen Woche in Portugal, um über eine Partnerschaft zu verhandeln, die von der Nachwuchsarbeit bis hin zu den Fanionsteams gehen soll.

Lisao und Nelson stehen zum Verkauf

Benfica will den brasilianischen Internationale Luisao sowie den Portugiesen Nelson verkaufen, um mit dem Transfererlös für die beiden Verteidiger die Mannschaft für die kommende Saison zu verstärken. Für Luisao, dessen vertraglich festgesetzte Ablösesumme 20 Mio. Euro beträgt, interessieren sich die AC Milan und Liverpool. Sevilla und Aston Villa werden mit dem ehemaligen U21-Internationalen Nelson, der im Vertrag gar eine Ausstiegsklausel in der Höhe von 25 Mio. Euro haben soll, in Verbindung gebracht.

(fest/sda)

 
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