EURO 2008-Splitter
publiziert: Montag, 9. Jun 2008 / 19:51 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Jun 2008 / 20:22 Uhr

Während der WM 2006 kommentierte der Schweizer Schiedsrichter Massimo Busacca gern und ausführlich seine Leistungen und gab vor den Partien Auskunft über seine Vorbereitung.

Massimo Busacca muss diesmal ruhig sein.
Massimo Busacca muss diesmal ruhig sein.
Bei der EURO ist der herzliche Tessiner, der am Dienstag in Salzburg Griechenland gegen Schweden pfeift, grösstenteils zum Schweigen verdammt. Die UEFA verbot den Referees Kommentare gegenüber den Medien. Einzige Ausnahme sind die offiziellen, seltenen Pressetermine in Regensdorf.

Schlohweisser Sauber

Wer Peter Sauber in den nächsten Tag begegnet, darf nicht erschrecken: Der Botschafter der EURO 2008 ist nicht etwa um Jahre gealtert und hat schlohweisse Haare bekommen, weil das 0:1 in Basel ein solcher Schock gewesen wäre. Die Veränderung seiner kargen Haarpracht ist die Folge einer «Wette» mit seinem Coiffeur. Die beiden hatten vor Jahren eine Abmachung getroffen, dass Sauber seine Haare färbt, wenn sein Rennstall das erste Formel-1-Rennen gewinnt. Zur Wahl standen blond oder weiss -- Sauber entschied sich für die rustikalere Variante.

Schwarzmarkt «eingebrochen»

Im Verlaufe des Tages ist der Ticket-Schwarzmarkt für das Spiel Rumänien - Frankreich ziemlich eingebrochen. Um 11.30 Uhr wurden für Billette der 2. Kategorie noch 200 bis 350 Euro (320 - 550 Franken) verlangt. Um 16.00 Uhr wechelte die Eintrittskarte noch für 200 Franken den Besitzer. Der ursprüngliche Preis betrug 130 Franken.

Frei im Fokus

Der erste öffentliche Auftritt von Alex Frei wurde von den Medien akribisch genau verfolgt. Als er nach der Medienkonferenz vom weissen Medienzelt an Krücken und mit dem verletzten Knie einer dicken Schiene die rund 100 Meter zum Hoteleingang humpelte, hielten dies rund 20 Foto- und TV-Kameras fest.

Handy-TV für Nationalspieler

Als am Samstag das zweite Spiel der Gruppe A zwischen der Türkei und Portugal in Genf lief, befanden sich die Schweizer auf dem Rückweg aus Basel nach Feusisberg. Die Partie konnten sie trotzdem verfolgen. «Wir erhielten vor dem Turnier ein Handy, auf dem wir fernsehen können», erzählte Gygax. Den Ball habe er zwar nicht immer gesehen, dafür hielt er lachend fest, dass «Cristiano Ronaldo gar nicht so schnell ist».

Rakitic gegen Deutschland von Beginn an

Ivan Rakitic (20) wird im zweiten Gruppenspiel Kroatiens am Donnerstag gegen Deutschland in der Startaufstellung stehen. Dies liess Trainer Slaven Bilic an einer Pressekonferenz gestern Montag verlauten. Der ehemalige Basler Rakitic war im Startspiel gegen Österreich nicht zum Einsatz gekommen.

Hooligans gestoppt

Rund 30 Hooligans sind am Wochenende von Schweizer Polizisten an der Grenze zurückgewiesen worden. Die bei den Behörden als gewaltbereit bekannten Fans wollten mit einem Bus bei einem Grenzübergang bei Basel in die Schweiz einreisen.

Nach Streit erstochen

Nach einem Streit über die polnische Leistung im Spiel gegen Deutschland ist in Bytom in Oberschlesien ein Mann getötet worden. Ein 32-Jähriger erstach seinen 51 Jahre alten Bekannten mit einem Dutzend Messerstichen, nachdem die beiden zuvor zusammen die Partie im Fernsehen verfolgt hatten. Der betrunkene Täter stellte sich danach der Polizei.

Otto Rehhagel und die Moderne

Griechenlands Trainer Otto Rehhagel verriet den Medien die gewinnbringende Taktik gegen Schweden natürlich nicht. Einen kleinen Einblick in die Strategie gewährte er trotzdem: «Wir werden nicht wie die polnischen Verteidiger den Deutschen 30 Meter Raum zugestehen. Die Polen spielten zwar sehr modern auf Abseits, verloren aber so 0:2. Das fand ich nicht sehr modern.»

(smw/Si)

 
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