EURO 2008-Splitter
publiziert: Sonntag, 22. Jun 2008 / 17:54 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 22. Jun 2008 / 19:50 Uhr

Beim Spiel Holland - Russland in Basel sind erstmals an dieser EM Sitzplätze leer geblieben, obwohl der Viertelfinal ausverkauft war. Die Russen haben offenbar ihr Karten-Kontingent nicht ausgeschöpft und es danach versäumt, die nicht benötigten, aber schon bezahlten Tickets rechtzeitig an das EM-OK zurückzuschicken. Rund 1000 Sitze waren nicht belegt.

Rund 1000 Sitzplätze sollen nicht besetzt gewesen sein.
Rund 1000 Sitzplätze sollen nicht besetzt gewesen sein.
Die Russen haben offenbar ihr Karten-Kontingent nicht ausgeschöpft und es danach versäumt, die nicht benötigten, aber schon bezahlten Tickets rechtzeitig an das EM-OK zurückzuschicken. Rund 1000 Sitze waren nicht belegt.

Visum-Verlängerung für russische EM-Touristen

Bemerkenswert unbürokratisch reagierte das russische Aussenministerium auf den unerwarteten Erfolg seiner Fussballer. Für alle EM-Touristen, die sich zurzeit in der Schweiz und Österreich aufhalten, wurde das Visum bis am 1. Juli, also zwei Tage nach dem Final in Wien, verlängert.

Russischer Pass für Hiddink?

Russland-Coach Guus Hiddink muss nach dem Viertelfinal-Erfolg seines Teams gegen sein Heimatland nicht zwangsläufig als Verräter nach Hause zurückkehren. Russlands Staatspräsident Dimitrij Medwedew hat dem 61-Jährigen die Einbürgerung angeboten.

Van der Sar wie Thuram

Mit seinem Viertelfinal-Einsatz gegen Russland egalisierte der holländische Goalie Edwin van der Sar den Rekord des Franzosen Lilian Thuram. Beide bestritten je 16 Partien an EM-Endrunden. Der holländische Rekord-Internationale (128 Länderspiele) nahm an je vier EM- und WM-Endrunden teil und tritt nach dieser EM aus der «Elftal» zurück. Bei Champions-League-Sieger Manchester United will der Holländer seine Karriere aber fortsetzen.

Van Nistelrooy wie Kluivert und Henry

Mit seinem 1:1-Ausgleichstreffer gegen Russland zog der Holländer Ruud van Nistelrooy in Sachen Toren mit seinem Landsmann Patrick Kluivert und dem Franzosen Thierry Henry gleich. Alle drei waren an EM-Endrunden bisher je sechsmal erfolgreich. Während Henry für seine sechs Tore jedoch elf und Kluivert deren neun Spiele benötigte, schaffte es «RvN» in acht Partien. Noch erfolgreicher waren einzig Michel Platini (9 Tore in 5 Spielen) und Alan Shearer (7/9).

Anspruchsvolle Spanier

Detaillierte Sonderwünsche hatte die spanische Mannschaft, ehe sie zum Viertelfinal nach Wien aufbrach: In den Hotelzimmern sollten für die Stars lichtundurchlässige Vorhänge angebracht werden. Auch die Anzahl, Grösse und Standorte der Flachbildschirme wurden der Wiener Hoteldirektion im voraus übermittelt. Klar auch, dass fünf spanische TV-Kanäle zusätzlich ins Netz eingespeist werden mussten.

Holländischer Glückstag verlor Zauber

Der bisherige Glückstag der Holländer hat seinen Zauber verloren. Fünfmal trat das Oranje-Team an einem 21. Juni an. Dabei ging kein Spiel verloren. Vor allem die drei Siege gegen Frankreich (EM 2000), Italien (WM 1978) und gegen Deutschland (EM 1988) blieben in bester Erinnerung. Mit der 1:3-Schlappe gegen Russland fand diese Serie am Samstag ein unglückliches Ende.

Halbfinals gegen Rassismus

Vor den Halbfinals am kommenden Mittwoch und Donnerstag werden die Captains der Mannschaften eine Botschaft gegen den Rassismus verlesen. Zudem werden alle Spieler eine Armbinde mit einem Anti-Rassismus-Aufdruck tragen.

Kroaten und Türken drohen Strafen

Für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im ersten Viertelfinal in Wien drohen sowohl dem türkischen als auch dem kroatischen Verband Bussen. Wegen ähnlicher Vorkommnisse waren die Kroaten nach dem Gruppenspiel gegen Österreich bereits zur Zahlung von 5000 Euro verurteilt worden. Trotz der Zwischenfälle wies die UEFA Kritik an den Sicherheitsvorkehrung zurück. «Bei 50'000 Menschen kann es eben passieren, dass der eine oder andere etwas versteckt», sagte der UEFA-Sprecher.

Türkischer Hacker erfolgreich

Die Internetseite des kroatischen Aussenministeriums wurde im Vorfeld des Viertelfinals Kroatien - Türkei von einem Hacker heimgesucht. Statt des normalen Textes war auf der Startseite eine türkische Flagge zu sehen. Das Aussenministerium schaltete daraufhin seinen Server vorübergehend ab. Es darf vermutet werden, dass der Hacker türkischer Herkunft ist.

(tri/Si)

 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 13°C 15°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Basel 15°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
St. Gallen 13°C 13°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Bern 12°C 15°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Luzern 13°C 15°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Genf 14°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
Lugano 14°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten