EURO 2008-Splitter
publiziert: Samstag, 28. Jun 2008 / 16:26 Uhr / aktualisiert: Samstag, 28. Jun 2008 / 19:40 Uhr

Abergläubische spanische Fans riefen Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero auf, nicht zum EM-Final nach Wien zu reisen.

José Luis Rodríguez Zapatero soll nicht zum EM-Final nach Wien zu reisen.
José Luis Rodríguez Zapatero soll nicht zum EM-Final nach Wien zu reisen.
Sie begründeten ihren im Internet verbreiteten Appell damit, dass der sozialistische Regierungschef der «Seleccion» im Endspiel gegen Deutschland Pech bringe. Die Initiatoren der Kampagne wiesen darauf hin, dass das favorisierte Spanien im vorigen Jahr im Beisein Zapateros das Endspiel der Basketball-EM gegen Russland mit einem Punkt Unterschied verloren hatte.

Güiza versprach Heirat bei Finalsieg

Spaniens Stürmer Daniel Güiza will seine Lebensgefährtin Nuria Bermudez im Falle eines Finalerfolgs heiraten. «Wenn wir gewinnen, werde ich mich mit ihr vermählen», sagte der Schütze des zweiten Halbfinal-Treffers gegen Russland.

Rekordtag für Flughafen Wien

35 Fan-Charter und 280 Privatjets sind für den Finaltag auf dem Flughafen Wien angesagt worden. Diese vorläufigen Zahlen würden dem Flughafen einen neuerlichen Rekordtag bescheren.

Platinis Lob und UEFA-Gewinn

UEFA-Präsident Michel Platini hat den EURO-Gastgebern Österreich und Schweiz ein gutes Zeugnis ausgestellt. «Es waren zwei aussergewöhnliche Länder, die geholfen haben, diese EM mitzuorganisieren. Sie sehen einen glücklichen Präsidenten», meinte der Franzose im Rahmen einer Pressekonferenz am Samstagmittag in Wien. Laut UEFA-Generalsekretär David Taylor haben sich die EM-Einnahmen der UEFA im Vergleich zu der EURO vor vier Jahren in Portugal um 56 Prozent und der voraussichtliche Nettogewinn um 5 Prozent erhöht.

Schweiz sagt «Auf Wiedersehen»

Nach drei Wochen EURO verabschiedet sich die Schweiz in Europa mit Fernsehspots von seinen Gästen. Unter dem Motto «Auf Wiedersehen» läuft der Spot von diesem Wochenende an in europäischen Ländern. Der Spot soll ein Dankeschön an alle Besucher sein, erklärten Marketingexperten. Er drücke auch die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen aus.

Terims Zögern

Der bisherige türkische Nationaltrainer Fatih Terim will sich mit einem Entschluss über seine Zukunft Zeit lassen. «Noch ist kein Entscheid gefallen. Ich habe auch noch keinen Vertrag unterschrieben oder eine Vereinbarung getroffen. Ich werde mich zunächst einmal in die Ferien verabschieden», sagte der 54-Jährige vor türkischen Medienvertretern, nachdem er am Freitagabend überraschend auf der Geburtstagsfeier eines türkischen Verbands-Offiziellen erschienen war.

Kroatien gebüsst

Der kroatische Verband (HNS) ist für das rassistische Verhalten einiger Fans im Viertelfinal gegen die Türkei mit einer Busse von 20'000 Schweizer Franken belegt worden. Der Kontroll- und Disziplinarausschuss der UEFA wies nach, dass die betreffenden Anhänger ein fremdenfeindliches Spruchband aufgehängt sowie entsprechendes Verhalten an den Tag gelegt hätten.

(smw/Si)

 
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