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Ein Abschied mit Gummischrot und Tränengas
publiziert: Mittwoch, 21. Mai 2008 / 14:32 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 21. Mai 2008 / 15:08 Uhr

St. Gallen - Drei Polizisten und vier Securitasmitarbeiter sind bei Ausschreitungen im St. Galler Fussballstadion Espenmoos am Dienstagabend verletzt worden. Randalierende Fans demolierten das Stadion. Der Sachschaden beträgt mindestens 100'000 Franken.

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Der letzte Auftritt des FC St. Gallen im altehrwürdigen Espenmoos endete nicht mit dem erhofften Ligaerhalt, sondern mit Gummischrot und Tränengas: Nach der entscheidenden St. Galler 0:2-Niederlage gegen Bellinzona lieferten sich einige hundert frustrierte St. Galler Fans mit der Polizei eine Schlacht.

Sieben Sicherheitsleute wurden dabei leicht verletzt, wie Stadtpolizeikommandant Pius Valier am Mittwoch an einer Medienkonferenz erklärte. Die Polizei nahm 59 Personen vorübergehend fest. Sie wurden wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, Sachbeschädigung und Landfriedensbruch angezeigt.

Die Polizei präsentierte Fotos und Videoaufnahmen der Zerstörung im Stadion, an Verpflegungsständen und zum Teil auch in der Innenstadt. Laut Valier wird das umfangreiche Bildmaterial minutiös ausgewertet. Um die Randalierer zu identifizieren, will die Polizei Bilder im Internet veröffentlichen.

Polizei rechtfertigt Grossaufgebot

300 Sicherheitskräfte standen im Einsatz. Die St. Galler Polizei erhielt Unterstützung aus den Nachbarkantonen und von der Stadtpolizei Chur. Den Vorwurf, das massive Polizeiaufgebot habe die Fans provoziert, wies Valier zurück. Der Einsatz sei verhältnismässig und professionell gewesen.

Etwa 70 Polizeigrenadiere in Kampfmontur und 50 weitere Sicherheitskräfte waren kurz vor Ende des Spiels im Stadion aufmarschiert. Sie hinderten die Fans daran, nach dem Abpfiff das Spielfeld zu stürmen. Die Fans bewarfen die Polizei mit Steinen, Feuerwerk und anderen Gegenständen.

Die Polizei ging mit Gummischrot und Tränengas gegen die Randalierer vor. Etwa eine Stunden nach Spielende zogen sich die Sicherheitskräfte zurück und liessen die Masse auf das Spielfeld. Dort liessen die «Chaoten», so die Polizei, ihrem Frust und ihrer Zerstörungswut freien Lauf.

Traurige Bilanz

Patrick Köppel von der Geschäftsleitung des FC St. Gallen bedauerte die traurige Bilanz. Der Sachschaden betrage mindestens 100 000 Franken. Eine genauere Schätzung sei noch nicht möglich. Stadtrat Agostino Cozzio zeigte sich an der Medienkonferenz «betroffen vom Gewaltpotenzial, das sich entlud».

Der FC St. Gallen nimmt Anfang Juli ein neues Stadion mit 21 000 Plätzen im Westen der Stadt in Betrieb - nun allerdings als Challenge-League-Klub. Die Tribünen des alten Stadions Espenmoos, in dem die «Grünweissen» während 98 Jahren spielten, werden zum Teil abgebrochen.

(Michael Nyffenegger/sda)

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