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Ein Sieg zum Titel: In Basel ist alles angerichtet
publiziert: Sonntag, 29. Apr 2012 / 09:45 Uhr
Läuft alles nach Plan steigt heute am Basler Barfüsserplatz einmal mehr eine Meisterfeier.
Läuft alles nach Plan steigt heute am Basler Barfüsserplatz einmal mehr eine Meisterfeier.

Am letzten Wochenende spielte Luzern noch Spielverderber, heute kann der FC Basel nun aber aus eigener Kraft alles klar machen. Was er zum Gewinn des 15. Meistertitels braucht, ist ein Sieg gegen Lausanne-Sport.

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Den frühen Sonntagabend mit der voraussichtlichen Meisterparty auf dem Basler Barfüsserplatz haben sich die FCB-Fans vorgemerkt. Verläuft das Duell zwischen dem souveränen Leader der Axpo Super League und dem Aufsteiger nach Papierform, wird das rot-blaue Fest kurz vor 18 Uhr beginnen. Für die Partie im St.-Jakob-Park, wo Lausanne letztmals im Dezember 2000 gewonnen hatte, waren am Freitagnachmittag 32'300 Tickets abgesetzt.

Die Verantwortlichen rechnen mit einem ausverkauften Stadion - und mit dem Sieg zum endgültigen Titelgewinn und zum Start der Festivitäten. Auch wenn dies niemand so geäussert hat. «Mich interessiert nur das Sportliche», sagte Trainer Heiko Vogel fast schon trotzig. «Ich beantworte nix zur Meisterfeier.» Die Antwort auf die längst nicht mehr spannende Frage nach dem Schweizer Meister können die Basler Spieler auf dem Rasen liefern. Dann kann es Basel egal sein, ob die Klage vor dem CAS nach Protesten gegen die Wertung der Hinspiel-Resultate gegen Sion in die Rangliste einfliessen oder nicht.

Mit oder ohne Courbis?

Verliefe die Meisterschaft ohne die lästigen, aber notwendig gewordenen juristischen Eingriffe, könnte der FC Sion offiziell mit Europa-League-Qualifikation, Cup-Halbfinal und Rang 2 (vor Abzug der 36 Punkte) von einer äusserst erfolgreichen Saison reden. In dieser Woche brachte es Präsident Christian Constantin aber fertig, dass der überaus beliebte Trainer Laurent Roussey nach herber Kritik das Handtuch warf. Nicht die Spieler, sondern das Umfeld und insbesondere der Alleinherrscher aus Martigny hatten dem Übungsleiter aus Frankreich den letzten Nerv geraubt.

Ob Rousseys Nachfolger Rolland Courbis schon in Thun auf der Trainerbank sitzen wird, ist mehr als fraglich. Der 58-jährige Motivationskünstler aus Marseille hat am Samstag anlässlich des französischen Cupfinals in Paris noch Verpflichtungen als TV-Co-Kommentator nachzukommen. Wenn es Courbis nicht rechtzeitig ins Berner Oberland schaffen sollte - wovon ausgegangen werden kann -, so coachen der bisherige Assistent Sébastien Fontbonne und Konditionstrainer Amar Boulimat die Mannschaft. Dem Staff bleiben fünf Spiele, um Sion auf die Barrage vorzubereiten. Courbis dürfte am Mittwoch in Lausanne erstmals in der Verantwortung stehen.

(pad/Si)

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