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Einmaliges Duo Frei/Streller im Fussballhimmel
publiziert: Montag, 26. Okt 2009 / 07:37 Uhr / aktualisiert: Montag, 26. Okt 2009 / 07:53 Uhr

Der FC Basel kommt immer besser in Fahrt. Drei Tage nach dem Europacup-Erfolg in Sofia triumphierte er auch gegen Luzern. Alex Frei und Marco Streller schossen den FCB in der Nachspielzeit zum spektakulären 5:4-Auswärtssieg.

Marco Streller nach seinem Tor zum 4:5.
Marco Streller nach seinem Tor zum 4:5.
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Eine schönere Werbung für den Fussball kann es nicht geben. Luzern und Basel lieferten sich einen Abnützungskampf auf allerhöchstem Niveau. Neun Tore sorgten für ein unglaubliches Spektakel und eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Diese Partie hätte eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt.

Die Moral der beiden Teams war bewundernswert. Der FC Basel ging in der 8. Minute bereits zum zweiten Mal in Führung, doch der FC Luzern schaffte in der 22. Minute erneut den Gleichstand. In der 73. Minute ging der FCB mit 3:2 nochmals in Führung, aber auch diese sollte bei weitem noch nicht zum Sieg ausreichen. Der FCL drehte die Partie bis zur 87. Minute zum 4:3 und besass in der 88. Minute eine Riesenchance zum 5:3. In der Nachspielzeit bescherte die Klasse und Erfahrung von Frei und Streller den Gästen aber doch noch einen kaum mehr erwarteten 5:4-Erfolg.

Superduo Frei/Streller

Die beiden Basler Internationalen machten schliesslich den Unterschied aus. Streller mit zwei Assists und zwei Treffern, Frei mit einem Assist und ebenfalls zwei Toren machten deutlich, weshalb der FCB neun der letzten zehn Spiele in drei verschiedenen Wettbewerben gewann und nach Punkten zusammen mit Xamax bereits wieder erster Verfolger der Young Boys ist.

Die Luzerner dagegen schnitzerten in den entscheidenden Momenten. Unmittelbar vor Strellers 3:2-Führung hatte Cristian Ianu selber das 3:2 für Luzern vergeben und nur eine Minute nach Hakan Yakins vermeintlichem Siegestor in der 87. Minute zum 4:3 brachte Joker João Paiva den Ball aus fünf Metern nicht im FCB-Gehäuse unter. Ein 3:5 hätten die Basler in den verbleibenden fünf Minuten wohl nicht mehr wettgemacht.

So aber kam alles anders: Frei, der schon das 1:0 von Benjamin Huggel (2.) eingeleitet und danach das 2:1 selber erzielt hatte (8.), traf in der 91. Minute nach Strellers Vorarbeit zum 4:4 und Streller erwischte FCL-Goalie David Zibung in der 94. Minute mit einem raffinierten Heber in die hintere Torecke.

«Ein solches Ende kann nur der Fussball schreiben. Wir hätten unbedingt das 5:3 erzielen müssen. Dieses Spiel hat keinen Verlierer verdient», sagte Rolf Fringer nach dem Spiel. Der FCL-Trainer lobte die Moral der beiden Teams. Sein Antipode, Thorsten Fink, hatte von seinen Spielern nach dem Sieg am Donnerstag in Sofia nicht soviel Kampfgeist und Leidenschaft erwartet. Er sprach von jenem Glück, das der Gegner bei der Chance von Paiva nicht gehabt hatte.

Verletzungssorgen beim FCB

Der FCB-Trainer machte ebenfalls ein Auf und Ab der Gefühle durch. In der 9. Minute musste er Carlitos wegen muskulären Problemen und in der 32. Minute Abwehrchef David Abraham wegen einer möglicherweise schweren Sprunggelenk-Verletzung ersetzen. Im Spiel gegen Meister Zürich am Mittwoch wird er zudem auch auf den gesperrten Innenverteidiger Atan Cagdas verzichten müssen. «Wir werden dennoch auch im Letzigrund auf Sieg spielen», versprach der Deutsche.

Die Herzblut-Partie vor 8700 begeisterten Fans war auch ein hochstehendes Duell zweier filigraner Spielmacher gewesen. Hakan Yakin auf Seiten der Luzerner hielt trotz dem kräfteraubenden Terrain 94 Minuten lang mit. Er war omnipräsent und an praktisch allen wichtigen Torszenen der Innerschweizer beteiligt. Der Internationale war mit dem Kopf aber auch bei stehenden Bällen vor dem eigenen Tor ein erstes wichtiges Abwehr-Hindernis und machte bei Nationalcoach Ottmar Hitzfeld beste Werbung für sich.

Im Team des Siegers war Antonio Da Silva ein brandgefährlicher Vorbereiter. Der Brasilianer fütterte seine beiden Stürmer noch und noch mit Zuspielen und machte die Partie vor allem in der ersten Halbzeit mit seinem Direktspiel unheimlich schnell. Der frühere Karlsruher scheint endgültig in der Axpo Super League angekommen zu sein und auch die Spielphilosophie von Trainer Fink greift beim FC Basel immer erfolgreicher. ASL-Leader YB wird sich in den kommenden Wochen nicht mehr manchen Schnitzer leisten dürfen.

(René Baumann, Emmen/Si)

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