Enttäuschte Fans wüten in verschiedenen Städten
publiziert: Donnerstag, 12. Jun 2008 / 08:00 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 12. Jun 2008 / 13:48 Uhr

Bern - In der Schweiz haben sich enttäuschte Schweizer Fans nach der Niederlage ihrer Nationalmannschachaft gegen die Türkei am Mittwochabend gewalttätig Luft gemacht. In mehreren Städten in der ganzen Schweiz kam es zu kleineren Rangeleien.

In Zürich verhaftete die Polizei am Abend nach eigenen Angaben 20 Personen. (Archivbild)
In Zürich verhaftete die Polizei am Abend nach eigenen Angaben 20 Personen. (Archivbild)
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Dennoch ist der EURO-Sicherheitschef Martin Jäggi mit der Bewältigung der kritischen Partie Schweiz-Türkei zufrieden.

Es sei zu kleinen Scharmützeln und einzelnen Schlägerein gekommen. Nennenswerte Probleme habe es jedoch nicht gegeben.

Nur sehr wenige Fussballfans seien bisher gewalttätig geworden, sagte Jäggi weiter. In der Schweiz seien bisher insgesamt rund 200 Personen vorübergehend festgenommen worden.

Das seien 0,25 Promille der über 800'000 Leute, die während der sechs Spiele in der Schweiz in den Stadien und Public Viewings gezählt worden seien.

Aggression gegen Ordnungshüter

In Basel verhinderte die Polizei in der Stadt durch rasche Interventionen Handgreiflichkeiten.

Lediglich 25 Unbelehrbare wurden in Polizeigewahrsam genommen und ins eigens für die EURO eingerichtete Haftzentrum «Schällemätteli» gebracht.

In Bern verhaftete die Polizei insgesamt 20 bis 25 Personen, die sich aggressiv gegen die Ordnungshüter verhielten.

Verbale Streitereien

Auch in Thun und Biel sei es zu kleineren, hauptsächlich verbalen Streitereien gekommen. Die aufgebrachten Fans hätten von der Polizei aber rasch beruhigt werden können.

In Zürich, Winterthur und Aarau musste die Polizei ebenfalls durchgreifen. In Zürich wurden 20 Personen festgenommen, in Aarau 14.

Auch in der UBS-Arena in Kreuzlingen wurde eine Person vorübergehend festgenommen. In der Nähe der UBS-Arena in St. Gallen haben Schweizer Fans eine türkische Fangruppe angegriffen. Als die Polizei eingriff, wurde ein Ordnungshüter am Kopf verletzt.

(bert/sda)

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