Ermittlungsverfahren gegen Ribéry eingeleitet
publiziert: Dienstag, 20. Jul 2010 / 19:56 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 20. Jul 2010 / 21:02 Uhr
Bayerns Franck Ribery vergnügte sich mit einer minderjährigen Prostituierten.
Bayerns Franck Ribery vergnügte sich mit einer minderjährigen Prostituierten.

Für Bayern Münchens französischen Superstar Franck Ribéry wird die Rotlicht-Affäre immer brenzliger.

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Die französische Justiz leitete offiziell ein Ermittlungsverfahren gegen den Mittelfeldspieler wegen «Kontaktanbahnung zu einer minderjährigen Prostituierten» ein. Auch gegen Real-Stürmer Karim Benzema wird in der gleichen Angelegenheit nunmehr offiziell ermittelt.

Vor dem Beschluss des Gerichtes, das auch gegen Ribérys 22-jährigen Schwager Ermittlungen eröffnete, hatte sich Münchens Dribbelkünstler stundenlang in Polizeigewahrsam befunden. Die Sittenpolizei befragte Ribéry über sechs Stunden und liess ihn danach in einem Polizeifahrzeug zum Untersuchungsrichter fahren. Nach der Verfahrenseröffnung durch den Richter wurde der verheiratete Fussballer wieder freigelassen. Auch Ribérys französischer Nationalmannschaftskollege Karim Benzema, der bei der WM in Südafrika nicht im Aufgebot des Weltmeisters von 1998 stand, wurde von der Polizei einvernommen.

Pariser Nachtklub als Ausgangspunkt

Die französischen Behörden ermitteln gegen einen Nachtklub an den Champs Elysées in Paris. Dieser soll gut betuchten Kunden Zugang zu minderjährigen Prostituierten verschafft haben. Eine Frau hat bereits gestanden, eine Beziehung mit Ribéry und Benzema gehabt zu haben, als sie noch nicht volljährig war.

Sie sagte auch aus, die Spieler hätten von der Minderjährigkeit nichts gewusst. Ribéry erschien mit versteinertem Gesicht im Hauptquartier der Sittenpolizei von Paris auf der Ile de la Cité. Später wurde der Bayern-Star von Ermittlern zum nahe gelegenen Justizplast zur Anhörung beim Untersuchungsrichter gebracht.

3 Jahre Gefängnis drohen

Vom Ergebnis der weiteren Untersuchungen hängt die Erhebung einer Anklage ab. Ribérys Anwältin Sophie Bottai stellte klar, ihr Mandant habe bei seinen schon eingestandenen Kontakten zur Prostituierten keine Ahnung gehabt, dass die junge Frau unter 18 Jahre alt war.

Für den gegenteiligen Fall droht den Spielern eine Gefängnisstrafe von drei Jahren und eine Geldstrafe von 45'000 Euro. Ribéry erholt sich seit knapp drei Wochen von einer Operation an der Leiste. Um rechtzeitig in Form zu kommen, hat er nach Angaben der Bayern sogar einen Physiotherapeuten des Klubs in seinen 14-tägigen Urlaub mitgenommen. Am Sonntag wird Ribéry in München zum Training erwartet.

Beim deutschen Rekordmeister hatte Ribéry noch am Ende der vergangenen Saison seinen Vertrag verzeitig bis 2015 verlängert.

(fest/Si)

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Unwissenheit
So so, Ribery hat also nicht gewusst, dass die Prostituierte minderjährig war...

Trotzdem sollte es strafbar sein, und er muss dafür gerade stehen.
Denn wenn man schon mit einer Prostituierten anbandelt, muss man vorher sicherstellen, dass die Volljährigkeit gewährleistet ist. z.B. Ausweis anschauen, wenn man dann getäuscht wurde, wäre die Schuld wiederum bei der Prostituierten wegen Täuschung.

Wie auch immer, niemals wird Ribery verurteilt. Dafür hat er, bzw. sein Umfeld zuviel Einfluss, Geld und Macht.
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