Eröffnungszeremonie ohne Politik
publiziert: Dienstag, 27. Mai 2008 / 07:27 Uhr

Bern - Die Eröffnungsfeier der EURO 2008 am 7. Juni in Basel bleibt vollständig auf den Sport fokussiert. 800 schweizerische und österreichische Turnerinnen und Turner sind hierfür aufgeboten. Die Politik und ihre Repräsentanten müssen im Hintergrund bleiben.

Mit 13 Minuten Dauer wird die Eröffnungszeremonie kurz sein, es gibt keine offizielle Ansprache. Im Mittelpunkt müsse der Fussball stehen, sagt Wolfgang Eichler, Medienverantwortlicher der EURO.

UEFA-Präsident Michel Platini mag es gar nicht, wenn Sport und Politik vermischt werden.

Er hat deshalb entsprechende Vorkehren getroffen: Seine mächtigen politischen Gäste aus der Schweiz und dem Ausland werden im Hintergrund bleiben.

«Passive Repräsentation»

Ausnahmen davon sind Pascal Couchepin, Samuel Schmid und Eveline Widmer-Schlumpf, die eine Rolle «passiver Repräsentation» einnehmen werden.

Die drei Mitglieder der Landesregierung werden am 7. Juni in Basel weder Reden halten, noch das Spiel ankicken, wie Andreas Schaer, EURO-08-Gesamtprojektkoordinator des Bundes, sagt.

Der eigentlichen Eröffnungszeremonie geht ein dreistündiges Spektakel voraus, dessen wesentlicher Inhalt eine Überraschung bleiben soll.

Bekannt ist lediglich, dass Videosequenzen über die Qualifikationen und Vorbereitungen der Teams vorgeführt werden und neben den Turnern auch Jodler und Alphornbläser auftreten.

Typische Bilder

Einzelheiten will die UEFA nicht bekannt geben, ebenso wenig der Schweizerische Turnverband.

Walter Minder, der den Turner-Auftritt koordiniert, lässt nur durchsickern, dass «typische Bilder der Schweiz und Österreichs, wie Seen und Berge» geformt werden.

Die Eröffnungsfeier wird - wie auch die Schlussfeier - von der französischen Eventagentur Auditoire konzipiert.

Der künstlerische Direktor Martin Arnaud hatte bereits die Eröffnung der Fussball-WM 1998 in Frankreich in Szene gesetzt.

(rr/sda)

 
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