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Unbefriedigendes Resultat
Fischer: «Ausgangslage hätte besser sein können»
publiziert: Donnerstag, 18. Feb 2016 / 23:26 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 18. Feb 2016 / 23:47 Uhr
Das Resultat entspricht nicht den Vorstellungen von Urs Fischer.
Das Resultat entspricht nicht den Vorstellungen von Urs Fischer.

Urs Fischer ist mit dem Auftritt seines FC Basel im Sechzehntelfinal-Hinspiel der Europa League in Saint-Etienne zufrieden. Bloss das Resultat entspricht nicht seinen Vorstellungen.

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«Die Ausgangslage hätte besser sein können, sie ist aber auch so nicht schlecht», kommentierte Fischer das nackte 2:3 nach dem 90-minütigen Kampf in Saint-Etienne. «Jetzt müssen wir das Rückspiel gewinnen, um eine Runde weiter zu kommen.» Es sei eigentlich normal, dass man das Heimspiel gewinne, um eine Runde im Europacup zu überstehen, ergänzte der Coach. Am kommenden Donnerstag kann der FCB dann wieder auf Fanunterstützung zählen, nachdem die Anhänger des Schweizer Meisters in Saint-Etienne nicht zugelassen waren.

Angesichts der Leistung, die der FC Basel im stimmungsvollen Stadion Geoffroy-Guichard zeigte, hätte es aber nicht sein müssen, die Rückreise mit einem Handicap anzutreten. Die ersten beiden Gegentore zum 0:2 seien wie aus dem Nichts gefallen, bedauerte Fischer. «Die Reaktion, die wir darauf gezeigt haben, spricht für die Moral und die Qualität der Mannschaft.»

Grosse Chance auf den Achtelfinal

Allerdings musste Fischer seinen Spielern auch vorwerfen, in der einen oder anderen Situation nicht clever genug gespielt zu haben. Das 2:3 fiel nach einem Konter und in einer Phase, als Basel dem dritten Tor deutlich näher war. Am nächsten kam Renato Steffen dem 3:2, das die Ausgangslage des FCB nochmals massiv verbessert hätte.

«Ich bin alleine auf den Goalie zugelaufen. Leider war meine Ballannahme nach dem Pass von Luca (Zuffi -Red.) nicht ideal. Ich war zu weit aussen. Dann habe ich versucht, dem Goalie zwischen die Beine zu schiessen», beschrieb der ehemalige Young Boy die Szene aus der 61. Minute. Saint-Etiennes Stéphane Ruffier, der ansonsten genauso wie sein Gegenüber Tomas Vaclik, wenig Arbeit hatte, parierte den Abschlussversuch. Steffen ist trotz der Niederlage nicht weniger zuversichtlich als Fischer. Die Chancen auf den Vorstoss in die Achtelfinals bezeichnete er als gross.

Saint-Etiennes Trainer Christophe Galtier äusserte sich nicht zu den Chancen seiner Equipe kommende Woche. Er freute sich aber über den Sieg und erinnerte daran, dass Saint-Etienne dem FC Basel die erste Auswärtsniederlage in der laufenden Europacup-Saison zugeführt hat. «Nun ist es an Basel, uns zu schlagen», blickte Galtier kämpferisch auf das Rückspiel im St. Jakobs-Park.

(cam/Si)

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