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Fussball: Basel muss wieder auf die Insel
publiziert: Freitag, 17. Okt 2003 / 15:31 Uhr / aktualisiert: Freitag, 17. Okt 2003 / 15:49 Uhr

Basel hat das erwartet schwere Los gezogen: der FCB trifft in der 2. Runde des UEFA-Cup auf Newcastle United. Im Hinspiel, am Donnerstag, 6. November, empfangen die Bebbi die Briten zuhause. Das Rückspiel in Nordengland ist drei Wochen später.

FCB-Trainer Christian Gross kennt den Gegner bereits aus seiner Zeit in der Premier League.
FCB-Trainer Christian Gross kennt den Gegner bereits aus seiner Zeit in der Premier League.
Newcastle ist der dritte Gegner aus der englischen Premier League, auf den der FC Basel innert Jahresfrist im Europacup trifft.

Nach Michael Owen von Liverpool und Ruud van Nistelrooy von Manchester United in der Champions League, tritt nun mit Alan Shearer ein weiterer hochkarätiger Stürmer mit einer britischen Mannschaft im St.-Jakob-Park an. Der 33-Jährige hat in der Premier League insgesamt 115 Treffer erzielt und war auch in dieser Saison schon sechsmal erfolgreich.

Nicht nur Shearer

Newcastles Mannschaft ist aber auch sonst und nicht nur wegen Shearer mit herausragenden Spielern besetzt. Im Tor steht der irische Internationale Shay Given, im Mittelfeld agiert der technisch starke Franzose Laurent Robert neben dem portugiesischen Super-Talent Hugo Viana und dem englischen Internationalen Kieron Dyer. Und im Angriff wird Shearer vom walisischen Topskorer Craig Bellamy sekundiert.

Trotz des starken Kaders kämpft Newcastle, das die letzte Saison im 3. Rang beendete und wie der FCB in der Zwischenrunde der Champions League nur knapp scheiterte, seit Saisonbeginn mit grossen Problemen. In der Meisterschaft ist die Equipe des ehemaligen englischen Nationaltrainers Bobby Robson mit nur einem Sieg aus sieben Partien auf dem 18. Platz klassiert.

Im August verpassten die "Magpies" zudem überraschend die Qualifikation für die Champions League, als sie zuhause gegen Partizan Belgrad das Penaltyschiessen verloren. Immerhin zeigt die Formkurve leicht nach oben. Den Vorstoss in die 2. UEFA-Cup-Runde wurde problemlos geschafft (5:0 und 1:0 gegen Breda) und in der Meisterschaft gelang vor zehn Tagen mit dem 1:0 gegen Southampton endlich der erste Erfolg.

Newcastles dunkle Seite

Probleme hat das Umfeld von Newcastle United derzeit nicht nur wegen des schwachen Saisonstarts. In den letzten Monaten gerieten immer wieder Akteure aus dem Kader mit dem Gesetz in Konflikt.

Die beiden sporadischen Internationalen Lee Bowyer (kam im Sommer von Leeds United) und Jonathan Woodgate mussten sich mehrmals vor dem Gericht verantworten, nachdem sie vor drei Jahren in Leeds einen Asiaten verprügelt und schwer verletzt hatten.

Im vergangenen Winter wurde Dyer für kurze Zeit in Gewahrsam genommen, weil er in angetrunkenem Zustand sein Auto in einen Brückenpfeiler gelenkte hatte und zuletzt stand auch Bellamy vor dem Richter. Er hatte in Cardiff in einer Disco eine Schlägerei angezettelt.

Aber auch interne Probleme gab es in diesem Herbst zu lösen. Wegen abschätzigen Gesten gegen Trainer Robson musste Robert dem Verein eine Busse von 92 000 Euro zahlen und wurde für kurze Zeit suspendiert. Nun gehört der Franzose aber wieder zur Mannschaft und erzielte am Mittwoch in Breda den 1:0-Siegestreffer.

Oeri zufrieden

Vielleicht sind es (auch) diese negativen Einflüsse auf Newcastle, die Gigi Oeri, Basels Managerin, von einem guten Los sprechen liessen. "Ich bin sehr zufrieden. Englische Gegner sind gut für uns, weil Trainer Christian Gross die Premier League bestens kennt. In der Champions League haben wir gegen Liverpool und Manchester United bewiesen, dass wir mithalten können", sagte Oeri. Damals hatte der FCB von vier Partien gegen die englische Prominenz nur eine verloren und auswärts zweimal 1:1 gespielt.

Dass Basel einen starken Gegner zugelost bekommen würden, war ohnehin klar, nachdem die Bebbi im Ranking der 48 2.-Runden-Teilnehmer auf dem 25. Platz klassiert und daher knapp nicht gesetzt worden waren.

Die Vorselektion am Freitagmorgen hatte dann bereits auf einen attraktiven Gegner hingedeutet, wobei ein Name aus dem Sextet der möglichen Widersacher Furcht einflössend war: "Ich hoffte, nicht gegen die AS Roma antreten zu müssen. Also ist Newcastle ein gutes Los", sagte FCB-Chefscout Ruedi Zbinden, der die Auslosung zusammen mit Gigi Oeri in Nyon verfolgte.

Von einem guten Los spricht man in Newcastle kaum. Neben Sochaux ist der FCB die wohl stärkste nicht gesetzte Mannschaft. An den Schweizer Klub-Fussball aber hat der nördlichste Verein der Premier League gute Erinnerungen. Vor vier Jahren eliminierte Newcastle in den Sechzehntelfinals des UEFA-Cup nämlich den FC Zürich mit 2:1 und 3:1.

(tr/Si)

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