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Fussball: Der Traum des FC Basel geht weiter
publiziert: Mittwoch, 19. Feb 2003 / 23:10 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 19. Feb 2003 / 23:48 Uhr

Basel - Endlich einen grossen Gegner schlagen, das wollte der FC Basel. In der dritten Champions League Zwischenrunde ist dies endlich gelungen. Nach einem mitreissenden Spiel in klirrender Kälte besiegten die "Bebbi" im St.Jakob Park Deportivo La Coruna mit 1:0.

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Die erste Überrraschung in der klirrenden Kälte lieferte La-Coruñas-Trainer Javier Irureta. Entgegen allen Erwartungen beorderte er den spanischen Internationalen und Dribbelkünstler Diego Tristan vorerst nur auf die Ersatzbank und nahm "Senior" Donato in die Startformation. Der Hispanio-Brasilianer ist 40 Jahre und 51 Tage alt, nach Anastasios Mitropoulos der zweitälteste Spieler, der je in der Champions League zum Einsatz gelangte. Der Grieche war 40 Jahre und 109 Tage alt, als er am 10. Dezember 1997 einlief.

Durch die Hereinnahme von Donato wurde das Konzept der passiven Galicier noch defensiver als sonst. Gegen die gelbe Leibermauer rannte der FCB eine halbe Stunde vergeblich an. Basel bestimmte trotz fehlender Wettkampfpraxis die Gangart, dominierte Spiel und Gegner und kam häufig durch kluge Pässe von Hakan Yakin in Abschlussposition. Eine Lücke tat sich aber selten auf. Eine Standardsituation hätte aber beinahe die angestrebte Führung gebracht. Murat Yakin setzte in der 10. Minute einen Freistoss aus 22 m an den Innenpfosten. ein Ereignis mit Signalwirkung.

Zuberbühler stoppte Makaay

Deportivo, das ungewöhnlich viele Ballfehler beging, verlegte sich ganz aufs Kontern. Stets wurde Goalgetter Roy Makaay gesucht. Und zweimal fanden die Galicier auch ihren holländischen Topskorer, der zuvor acht Tore in ebenso viel Spielen in der "Königsklasse" erzielt hatte. Zweimal musste Zuberbühler auf der Hut sein und seine ganze Klasse ausspielen. Zweimal stoppte Basels aufmerksamer Torhüter den allein auf ihn losziehenden Holländer. Und als der Argentinier Duscher aus dem Hinterhalt abzog, rettete Barberis auf der Linie.

Im direkten Gegenzug schoss Hakan Yakin den FCB in Führung. Selbstsicher zog der "hängende Stürmer" linksfüssig aus rund 22 m ab und traf präzis in die tiefe Ecke. Er krönte damit seine überragende Darbietung. Basel gewann nicht unverdient, weil es gesamthaft mehr fürs Spiel tat, er hätte auch durch Chipperfield, Rossi, Hakan Yakin und Barberis sowie Zwissig nach der Pause den Vorsprung noch ausbauen können.

Die Reaktion der Galicier

Mit der Einwechslung von Tristan setzte La Coruña nach der Pause ein optisches Zeichen, mussten doch die Spanier gewinnen, um sich gute Chancen auf die Viertelfinals zu wahren. Doch auch Trainer Gross reagierte. Er nahm Rossi aus dem Spiel, so dass Gimenez vorne alleine stürmte. Huggel verstärkte das Mittelfeld und machte somit die Räume für die konterstarken Galicier enger. Die besseren Chancen besass nach wie vor der FC Basel, doch Barberis traf den Ball im Strafraum nicht wunschgemäss. Eine 2:0-Führung hätte dem FCB, die nötige Luft verschafft. Doch mit vereinten Kräften, dem notwendigen Quentchen Glück, brachte der FCB den verdienten Erfolg über die Distanz.

Zuberbühler und die Yakins

Basel hat als Manschaft einmal mehr überzeugt. Trainer Gross gelang es erneut, sein Team trotz dem "Kaltstart" nach acht Wochen Wettkampfpause zu motivieren und zu einer auch spielerisch beachtlichen Leistung anzustacheln. Aus der kompakten Manschaft ragten aber drei Spieler besonders heraus: Torhüter Zuberbühler und die Gebrüder Yakin. Murat war zur Stelle, als er hinten benötigt wurde. Die Kniebeschwerden waren wie weggewischt, er war wieder der Organisator der Abwehr und bestätigte sich als Freistossschütze. Von Zwyssig, Haas und Atouba wirksam attestiert, vermochte er mit den äusserst mannschaftdienlichen Cantaluppi und Chipperfield die Lücken zu stopfen. Das Angriffsduo kämpfte etwas unglücklich, doch Rossi und Gimenez fighteten bis zum Umfallen.

Deportivo blieb seinem guten Ruf einiges schuldig. Es demonstrierte nicht die spielerische Brillanz Valencias oder die Effizienz von Manchester. Es agierte zunächst zu ängstlich und wohl zu selbstsicher. Goagetter Makaay vergab zwei erstklassige Chancen. Im Abschluss vermisste man ohnehin die notwendige Abgeklärtheit, um dem taumelnden Gegner den vielleicht entscheidenden Schlag (Gegentreffer) zu versetzen.

Basel - Deportivo La Coruña 1:0 (1:0)

St.-Jakob-Park. - 29 031 Zuschauer. - SR Temmink (Ho). - Tor: 30. Hakan Yakin 1:0.

Basel: Zuberbühler; Haas, Murat Yakin, Zwyssig, Atouba; Barberis, Cantaluppi, Chipperfield (70. Duruz); Hakan Yakin (85. Varela); Rossi (51. Huggel), Gimenez.

Deportivo La Coruña: Juanmi; Hector, Naybet, Jorge Andrade, Romero; Scaloni, Donato (46. Tristan), Duscher; Sergio (81. Acuna), Luque (64. Amavista); Makaay.

Bemerkungen: Basel ohne Ergic und Esposito (beide verletzt) sowie Smiljanic (nicht spielberechtigt). La Coruña ohne Molina, Cesar, Fran, Mauro Silva und Victor (alle verletzt). 10. Freistoss von Murat Yakin an Innenpfosten. Verwarnung: 57. Luque (Foul).

Zwischenrunde - Gruppe D

1. Manchester United 3 3 0 0 7:2 9 2. Juventus Turin 3 1 1 1 7:4 4 --------------------------------------- 3. Basel 3 1 0 2 2:7 3 4. Deportivo La Coruña 3 0 1 2 2:5 1 Die nächsten Spiele. Dienstag, 25. Februar: Deportivo La Coruña - Basel, Juventus Turin - Manchester United.

(bsk/sda)

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