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NLA-Finalrunde
Fussball: Nur St. Gallen kann es vorzeitig richten
publiziert: Freitag, 18. Mai 2001 / 17:04 Uhr

St. Gallen/Bern - Mit St. Gallen, den Grasshoppers und Lugano kommen zwei Runden vor Schluss der NLA-Finalrunde noch drei Mannschaften als Schweizer Meister in Frage. Aus eigener Kraft können es jedoch nur Titelverteidiger St. Gallen und die zweitplatzierten Grasshoppers schaffen, weil sie im letzten Durchgang direkt aufeinander treffen.

Vielleicht ist dannzumal aber alles schon entschieden. Gewinnen nämlich die St. Galler heute (Samstag) in Lugano und verliert GC gleichzeitig gegen Sion, bleibt der Titel in der Ostschweiz.

Im Gegensatz zum Vorjahr, als St. Gallen bereits nach der drittletzten Runde als Titelgewinner feststand und die Meisterschaft mit zehn Punkten Vorsprung auf Lausanne abschloss, ist heuer Hochspannung angesagt -- wie vor zwei Jahren, als vor den letzten beiden Durchgängen gar noch vier Teams (Lausanne, Servette, GC und Zürich) innerhalb von drei Punkten lagen und Meister werden konnten, oder wie 1997, als Sion, Neuchâtel Xamax, GC und Lausanne nach zwölf Runden durch einen einzigen Punkt getrennt waren, worauf die Walliser mit drei Zählern Vorsprung Meister wurden.

In den letzten 14 Jahren mit dem aktuellen Modus war es im Frühling 1990 noch spannender. Xamax, GC, Luzern und Lausanne lagen nach zwölf Runden mit 27 Punkten gemeinsam an der Spitze. GC und Lausanne holten noch das Punktemaximum, und die Zürcher wurden dank des Wintermeister-Bonus zum Champion gekürt.

Kurios an der diesjährigen Ausgangslage ist, dass St. Gallen zwar das schwerste Restprogramm vor sich hat, als einziges Team aber vorzeitig den Titel gewinnen kann. Siegen die Ostschweizer in Lugano und verliert GC gegen Sion, kann sich St. Gallen im letzten Spiel gegen die Grasshoppers sogar eine Niederlage leisten. Bei Punktgleichheit würde der Titel wegen dem Qualifikations-Bonus erneut an die St. Galler gehen.

Auf der anderen Seite kann es Lugano mit dem leichtesten Restprogramm als einzige Mannschaft aus dem Trio nicht mehr aus eigener Kraft richten, weil es zwei Zähler hinter St. Gallen und GC zurückliegt. Den Rückstand haben die Tessiner dem Modus zu «verdanken.» Würden die Punkte nach der Qualifikation nicht geteilt, läge Lugano momentan zusammen mit St. Gallen mit je 80 Punkten an der Spitze vor GC (76).

Vieles spricht in der Schlussphase für die Grasshoppers, die heute das Heimspiel gegen Sion gewinnen müssen und danach in St. Gallen eventuell mit einem Unentschieden den Titel holen können. Dem wäre so, wenn die St. Galler heute in Lugano unentschieden spielten, was keineswegs als unrealistisch angesehen wird.

Vier Teams mit 41 Punkten?

In dieser Saison, in der schon ungewöhnlich viele Überraschungen und unerwartete Aussetzer registriert wurden, könnte es allerdings auch zu extremen Entscheidungen kommen. Möglich ist beispielsweise, dass am Schluss gleich vier Mannschaften mit 41 Punkten vorne liegen (wenn Basel seine beiden Spiele gewinnt). Dann wäre Lugano dank dem Wintermeister-Bonus Meister, St. Gallen käme in die Champions-League-Qualifikation und die Grasshoppers in den UEFA- Cup. Basel müsste mit dem UI-Cup Vorlieb nehmen.

Denkbar ist auch, dass der momentane Spitzenreiter St. Gallen am Schluss gar nur Vierter wird und lediglich im UI-Cup mittun kann. Die Ostschweizer müssten zweimal verlieren und Basel zweimal gewinnen. Der FC Basel muss damit rechnen, dass er noch zweimal gewinnt und dennoch Vierter bleibt. Die gleiche Punktzahl (41) könnte aber im anderen Extrem sogar noch zur Champions-League- Qualifikation reichen. Hiezu müssten jedoch GC und Lugano noch je zweimal verlieren.

(kil/sda)

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