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Fussball: Peinliches 2:2 gegen zehn Slowenen
publiziert: Mittwoch, 11. Okt 2000 / 22:29 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 11. Okt 2000 / 22:46 Uhr

Ljubljana - Was bei allen Fussballgöttern braucht die Schweizer Nationalmannschaft denn noch mehr, um ein Spiel zu gewinnen? Der Goalie der Slowenen schenkte mit seinen katastrophalen Fehlern Kubi zwei Tore. Der Schiedsrichter dezimierte die Slowenen schon nach einer halben Stunde auf zehn Mann. Die Schweiz lag zweimal in Führung und musste am Schluss dennoch um den einen Punkt froh sein.

Si. Zwei Treffer von Kubilay Türkyilmaz, beide Male nach schweren Fehlern des gegnerischen Torhüters, reichten der Schweiz nicht zum wichtigen Auswärtserfolg im Rennen um eine WM-Teilnahme 2002. So schafften die Schweizer gestern gegen Slowenien in Ljubljana nur ein 2:2-Unentschieden, obwohl sie 52 Minuten lang in Überzahl agieren konnten und zweimal in Führung gegangen waren.

Nach dieser erneuten Einbusse von zwei Zählern liegt die Schweiz mit vier Punkten in der Zwischenrangliste der WM- Ausscheidungsgruppe 1 hinter Russland (6 Punkte) und Slowenien (5) nur auf dem dritten Platz. Die Russen haben gestern Luxemburg zu Hause mit 3:0 geschlagen und ohne Verlustpunkt die Spitze übernommen.

Ein Geschenk von Goalie Dabanovic ermöglichte der Schweizer Nationalmannschaft schon nach 20 Minuten die unerwartete Führung: Türkyilmaz' Freistoss aus rund 25 Metern zischte zwischen den Beinen des schwachen slowenischen Torhüters ins Netz. Nach der Gelb- Roten Karte für den Slowenen Amir Karic (38.) gelang Servette- Stürmer Ermin Siljak sechs Minuten später in Unterzahl der 1:1- Ausgleich. Türkyilmaz schoss die Schweiz in der 66. Minute nach einem weiteren Fehler von Dabanovic erneut in Führung, doch die plötzlich entfesselten Einheimischen schafften zwölf Minuten vor Schluss durch einen unhaltbaren Aufsetzer von Ersatzspieler Milenko Acimovic nochmals den hochverdienten Ausgleich.

Brescia-Söldner Türkyilmaz liess mit seinen beiden Treffern die Schweizer WM-Chancen zwar nicht ansteigen, er avancierte jedoch zum Spitzenreiter in der ewigen Schweizer Torjägerliste. Wie der verstorbene Xam Abegglen hat er nun in 60 Länderspielen ebenfalls 32 Treffer erzielt.

Negativ ins Gewicht fällt die Verwarnung für den Schweizer Captain Ciriaco Sforza wegen einem Foul unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Der Bayern-Söldner hat damit bereits seine zweite Verwarnung in dieser WM-Kampagne kassiert und ist im dritten Ausscheidungsspiel am 24. März in Jugoslawien gesperrt.

Stimmen zum Spiel

Pascal Zuberbühler: «Schade, wir haben den Sieg verschenkt. Drei Punkte lagen drin. Wir erhielten aber zwei unglückliche Gegentore. Uns fehlte die Cleverness, mit einem Mann mehr zweimal einen Vorsprung zu verteidigen.»

Ciriaco Sforza: «Zwei Konzentrationsfehler kosteten uns den möglichen Sieg. Wir haben den Gegner beherrscht, schalteten aber jeweils nach unseren Führungstreffern einen Gang zurück. Auf dem tiefen Boden fehlte uns der letzte Biss. Nach dem 2:1 hätten wir das 3:1 suchen müssen. Wir dürfen uns aber nicht verrückt machen lassen. Unsere WM-Chance ist aber weiter intakt, auch wenn ich der Mannschaft im nächsten Spiel in Jugoslawien wegen meiner Sperre fehlen werde.»

Slowenien - Schweiz 2:2 (1:1)

Zentralstadion, Ljubljana. -- 8000 Zuschauer. -- SR Durkin (Eng). -- Tore: 20. Türkyilmaz 0:1. 44. Siljak 1:1. 66. Türkyilmaz 1:2. 78. Acimovic 2:2.

Slowenien: Dabanovic; Milinovic, Vugdalic, Knavs; Novak, Pavlin, Ceh, Karic; Zahovic; Udovic (46. Tavcar), Siljak (59. Osterc).

Schweiz: Zuberbühler; Zellweger, Mazzarelli, Zwyssig, Fournier (64. Ludovic Magnin/72. Müller); Wicky (46. Cantaluppi), Sforza, Vogel, Comisetti; Türkyilmaz, Chapuisat.

Bemerkungen: Slowenien komplett, Schweiz ohne Henchoz (gesperrt). Hakan Yakin und Lubamba auf der Tribüne. -- 80. Länderspiel von Chapuisat, 60. von Türkyilmaz. -- Verwarnungen: 14. Fournier (Foul), 16. Wicky (Foul), 21. Karic (Foul), 35. Milinovic (Foul). 46. Sforza (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 55. Chapuisat (Foul). 76. Zahovic (Unsportlichkeit/»Schwalbe»). 85. Zellweger (Foul). -- Gelb-Rote Karte: 38. Karic (Unsportlichkeit/»Schwalbe»). -- 45. Pfostenschuss Ceh.

(news.ch)

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