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Fussball: Spritzkanne
publiziert: Mittwoch, 9. Apr 2003 / 11:00 Uhr

Zürich gegen Basel: Wenn die Traineranweisungen über Bord geworfen werden und die Schiedsrichter das Spiel nicht entscheidend beeinflussen.

Basels Thimothee Atouba gegen die Zürcher Sergio Bastida und Daniel Gygax.
Basels Thimothee Atouba gegen die Zürcher Sergio Bastida und Daniel Gygax.
Pögg: Also den Huggel hätte ich nach dem Match glatt erwürgen können.

Tschägg: Wieso denn das?

Pögg: Der ist doch Mittelfeldspieler, wieso muss ausgerechnet der in der 87. Minute im Fünfer des FCZ stehen und den Ball nach einem allgemeinen „Gestocher“ zum 1:2 versenken?

Tschägg: Ja willst du jetzt neuerdings den Spielern noch vorschreiben, wo sie zu stehen haben? Torriecher nennt man das im Fachjargon, zur rechten Zeit am rechten Ort! Entweder man hat ihn, oder man hat ihn eben nicht!

Pögg: Von wegen: Hätte der König nicht so sau dumm gepatzert, dann wäre doch der Huggel, Torriecher hin oder her, gar nicht an den Ball gekommen.

Tschägg: Langsam, Pögg, nur nicht so stürmisch! Also erstens hat doch der König vorher nicht nur tadellos gehalten, sondern viermal sensationell vor alleine anstürmenden Baslern geklärt, dafür könnte er sich glatt ab sofort in Kaiser umtaufen lassen! Und zweitens: Wo stand denn die Nr.3 vom FCZ, der Nef Alain?

Pögg: Ja konnte der denn wissen, dass der Miroslav einen einfachen Kopfball nicht unter Kontrolle bringt?

Tschägg: Nein, das nicht, aber es ist doch ein eisernes Gesetz, dass man den Spieler, den man im Strafraum deckt, keine Sekunde aus den Augen lässt.

Pögg: Was keine Sekunde aus den Augen lässt? Schliesslich muss er ja auch noch wissen, wo sich der Ball befindet und am Rücken haben selbst die Fussballer keine Augen.

Tschägg: Ja ich weiss, dass sie nicht rundherum Augen haben, deswegen ist es unerlässlich, dass man in Körperkontakt bleibt!

Pögg: Was in Körperkontakt bleibt? Da pfeift doch der Schiedsrichter unweigerlich ab!

Tschägg: Wenn es korrekt gemacht wird, eben nicht! Du musst ihn nur am Leibchen halten, dann spürst du jede Bewegung, die er macht und natürlich im rechten Moment loslassen, dann passiert so was nicht.

Pögg: Aber du musst doch zugeben, ein Unentschieden wäre viel gerechter gewesen als dieses blödsinnige 1:2 so quasi in letzter Minute.

Tschägg: Ich glaube doch, denn wäre das Spiel nach den ausgelassenen Chancen ausgegangen, hätte doch Basel mindestens 1:4 gewinnen müssen!

Pögg: Moment,Tschägg! Nur nicht übertreiben! Und wie wäre der Match wohl ausgegangen, wenn Keita vorher seine beiden hundertprozentigen in der 66. und 80,Minute verwertet hätte!

Tschägg: Ja eben, Pögg, im Fussball zählen halt nach wie vor nur die geschossenen Tore und mit wenn und aber und hätte kommst du überhaupt nirgends hin. Mir hat ja der Miroslav König auch leid getan, dass er, nachdem er ja bis dahin einen hervorragenden Match spielte, vom Huggel nicht zum Kaiser promoviert sondern zum Bettler gestempelt wurde. So brutal kann Fussball sein.

Pögg: Der FCZ hätte doch allein durch sein kämpferisches Auftreten das Unentschieden mehr als verdient. Die haben sich doch für den Grüter Walter viel mehr eingesetzt als für den Bregy.

Tschägg: Hm, also ganz so einseitig darfst du das nicht sehen und es spricht doch wohl eher gegen die Spieler, dass sie sich bisher nicht in jedem Match so eingesetzt haben.

Pögg: Wenn doch, wie ein paar seit einiger Zeit betonten, die „Chemie“ zwischen Trainer und Mannschaft nicht mehr stimmt.

Tschägg: Lassen wir das, als Aussenstehende kennen wir sowieso nie alle Fakten. Mir ist nämlich etwas ganz anderes, vielleicht auch Entscheidendes aufgefallen!

Pögg: Und das wäre?

Tschägg: Die erste Halbzeit kannst du doch mehr oder weniger vergessen, da boten beide Mannschaften mehr oder weniger ganz gewöhnliche Hausmannskost. Aber plötzlich, so ab der 58. Minute, streiften beide Mannschaften sämtliche taktischen Fesseln ab, es war, wie wenn jemand eine Schleuse geöffnet hätte und jetzt wogte urplötzlich ein Kampf hin und her, wie er spannender nicht hätte sein können. Da wurde gerannt und gefightet, gestossen und geschubst! Und eine aufregende Torraumszene um die andere löste sich hüben und drüben ab. Es war keine Sekunde sicher, welcher Mannschaft der Treffer gelingen würde. Aber es war wie verhext, sowohl der „Z“ wie auch die „Bebbies“ konnten keine der herausgespielten Chancen verwerten.

Pögg: Eben drum sage ich ja schon längst ein Unentschieden wäre mehr als gerecht gewesen.

Tschägg: Ich wiederhole mich nicht gerne, aber wenn man alle vergebenen Chancen bewertet, geht der Sieg des FCB in Ordnung!

Pögg: Also wenn ich das Spiel gepfiffen hätte, wäre dieses Unentschieden Tatsache geworden!

Tschägg: Was wäre zustandegekommen?

Pögg: Ich hätte in der allerletzten Minute den Hands im Basler Strafraum abgepfiffen und Penalty gegeben und der Match hätte nicht 1:2 sondern 2:2 geendet!

Tschägg: Also Pögg, ich weiss nun wirklich nicht! Ich glaube, ich muss ernsthaft darüber nachdenken, ob man dir nur allein schon wegen des Gedankens nicht mindestens eine einjährige Stadionsperre auferlegen müsste!

(Hans-Jörg Walthard/fussball.ch)

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