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Fussball: Zürich setzte sich vom Strich ab
publiziert: Sonntag, 29. Okt 2000 / 18:50 Uhr

Zürich - In der 16. Runde gab es in der Nationalliga A einen Zusammenschluss an der Spitze und eine kleine Zäsur am Trennstrich. Chassots 1:0 in der 85. Minute bedeutete den knappen Sieg des FCZ über das mitgefährdete Aarau, so dass nun zwischen dem Achten Zürich und dem Neunten Yverdon (1:2 in Basel) ein Loch von drei Punkten klafft.

Mit diesem Penalty verhinderte Oli Kreuzer eine Blamage für den FC Basel.
Mit diesem Penalty verhinderte Oli Kreuzer eine Blamage für den FC Basel.
Si. Profiteure der dritten Saisonniederlage von Leader Lugano (2:3 in einem turbulenten und tumultartigen Spiel in Sitten) waren Meister St. Gallen (2:0 in Lausanne) sowie die Grasshoppers, die bereits am Samstag ihr Auswärtsspiel in Luzern mit 3:2 gewonnen hatten. Mit dem vierten Sieg in Serie hat auch Basel den Anschluss an die Spitze wieder hergestellt und Lausanne überflügelt, das seit fünf Runden keinen Sieg mehr feiern konnte. Xamax bleibt trotz dem dritten Saisonerfolg (2:1 über Servette) Tabellenletzter und hat sechs Runden vor Qualifikationsschluss weiterhin acht Punkte Rückstand auf einen Finalrunden-Platz.

Zu reden gab dieses Wochenende vor allem das Spiel, oder besser gesagt der Kampf in Sitten: Massenschlägerei, Boxschläge, Fusstritte und «nur» zwei Rote Karten, so könnte man die Partie zusammen fassen. Die hektische Schlussphase bei Sion gegen Lugano vom Samstag Abend (2:3) mit Platzverweisen für Joël Magnin und Zagorcic wird noch ein Nachspiel bei Urs Studer, dem Disziplinarrichter der Nationalliga, haben.

Die TV-Aufnahmen zeigen deutlich, dass Joël Magnin nach seinem Revanchefoul an Enilton vom Sittener Stéphane Sarni mit einem Schlag niedergestreckt wurde. Stéphane Grichting trat zudem auf den am Boden liegenden Rotsünder ein. Sarni und Grichting kamen aber im Gegensatz zum Luganesen ungeschoren davon, weil Schiedsrichter Dieter Schoch in der Hitze des Gefechtes ihre Tätlichkeiten übersah.

«Die Nerven lagen blank. Wir werden aber bei der Nationalliga nicht vorstellig werden. Für uns ist die Sache erledigt», meinte Sion-Trainer Henri Stambouli nach dem unrühlichen Hand- und Fussgemenge. Sein Antipode, Lugano-Trainer Roberto Morinini, zürnte mit seinen eigenen Akteuren: «Beide Platzverweise gegen uns waren berechtigt, Aussetzer meiner Spieler. Wir werden darüber intern reden müssen.»

Mit dem Fall wird sich nun der Disziplinarrichter der Nationalliga, Urs Studer, befassen. Der Berner Fürsprecher ist dazu ermächtigt, an Hand der TV-Bilder auch Strafen gegen Spieler auszusprechen, die allenfalls nicht im Rapport von Schoch aufgeführt sind. Ein Urteil ist schon in dieser Woche zu erwarten.

Was sich in der Nachspielzeit im Tourbillon abspielte, weckte Erinnerungen an den «Fall Klötzli», an die Ausschreitungen beim Spiel zwischen Sion und Wettingen im Herbst 1989. Damals waren die Wettinger Baumgartner, Frei, Germann und Kundert gegen Schiedsrichter Klötzli handgreiflich geworden und zu mehrmonatigen Sperren verurteilt worden.

Zurück zum Fussball: Neuchâtel Xamax hat es endlich wieder geschafft: Nach neun sieglosen Partien konnten die Neuenburger mit dem 2:1 über Servette erstmals seit dem 12. August wieder gewinnen. Schon nach einer halben Stunde führte Xamax durch Tore von Camara und Diop 2:0. Londono gelang vier Minuten vor dem Ende für Servette lediglich der Anschlusstreffer. Die Genfer sind mit dieser Niederlage auf den siebten Platz abgerutscht und gehören nun plötzlich wieder zu den Zitter-Klubs am Strich.

Basel ist nach der Enttäuschung im UEFA-Cup in der Meisterschaft gegen Yverdon nur knapp einer Blamage entgangen. Den 2:1-Siegestreffer gegen die auswärts sieglosen Waadtländer erzielte Kreuzer mittels umstrittenem Foulpenalty (67.). Drei Minuten zuvor hatte Cantaluppi Yverdons-Pausenführung durch Jenny (32.) ausgeglichen.

Basel enttäuschte seine Fans auf der ganzen Linie. Nach einer desolaten Leistung vor der Pause genügte der Mannschaft von Trainer Gross eine Leistungssteigerung in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit zu einem schmeichelhaften Erfolg. Cantaluppi erzielte nach schöner Vorarbeit von Huggel und Varela aus sieben Metern den Ausgleich. Drei Minuten später entschied Schiedsrichter Wildhaber nach einem Luftduell zwischen Diogo und Tholot überraschend auf Penalty, und Kreuzer sicherte Basel den vierten Sieg in Serie.

Amoah und Müller -- wie gegen Chelsea. Die St. Galler Torschützen beim 2:0 in Lausanne waren identisch wie bei der UEFA- Sensation gegen den englischen Spitzenklub. Drei Tage nach den Europacup-Auftritten in der 2. Runde zeigten sich die Ostschweizer frischer und cleverer als die Waadtländer und gewannen auf der Pontaise vor der Saison-Minuskulisse von 3250 Zuschauern verdient mit 2:0.

Es war ein taktischer Erfolg, den der Meister feierte. Die ohne den verletzten Jairo und zunächst auch ohne die lädierten Gane und Nixon angetretenen Ostschweizer zeigten defensiv eine Meisterleistung und liessen Lausanne kaum eine Torchance zu. Die grösste vereitelte die Latte, an die Hellebuyck (87.) seinen Freistoss aus 18 Metern zirkelte. Zu diesem Zeitpunkt hatte aber St. Gallen die drei Punkte schon im Trockenen und Lausanne die zweite Heimniederlage zugefügt.

(sda)

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