Abschluss des Länderspieljahres
Gähn: Nati mit glanzlosem 1:0-Sieg in Luxemburg
publiziert: Dienstag, 15. Nov 2011 / 22:34 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 16. Nov 2011 / 12:05 Uhr

Das Schweizer Nationalteam beschliesst das Länderspieljahr 2011 wie erwartet mit einem Sieg. Überzeugend fällt das Gastspiel beim 1:0 in Luxemburg aber nicht aus.

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Ein knapper Sieg, Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, eine ähnlich kühle Atmosphäre auf den spärlich besetzten Rängen (852 Zuschauer!) im Josy Barthel von Luxemburg, eine dürftige erste und eine sehr schwache zweite Halbzeit: Nur noch wenig erinnerte an das bemerkenswerte 0:0 beim WM-Zweiten Holland vom letzten Freitag.

Die Schweiz war der Nummer 118 des FIFA-Rankings überlegen. Sie gab die Pace vor, hatte den Ball mehr in ihren Reihen. Sie offenbarte aber - wieder einmal - altbekannte Schwierigkeiten. Das Konterspiel ist weiterhin nicht die Stärke des Teams von Ottmar Hitzfeld. Und auch das Kreieren von klaren Torchancen gegen einen vermeintlich «Kleinen» des Weltfussballs klappte nicht nach Wunsch.

Logischer Sieg

Dass die Schweiz als Siegerin aus dem letzten Kräftemessen der Saison hervorging, entsprach der Logik. Luxemburg war zu limitiert, um die mit vier neuen Spielern in der Startaufstellung angetretenen Gäste (Klose für Djourou, Degen für Shaqiri, Fernandes für Dzemaili und Derdiyok für Fabian Frei) nachhaltig zu gefährden. Vor allem rannte das Heimteam schon ab der 9. Minute einem Rückstand hinterher. Die erste und zugleich für lange Zeit einzige schöne Kombination der Partie schloss Granit Xhaka erfolgreich ab. Der junge Basler hämmerte den Querpass von Admir Mehmedi via Latte ins Tor. Mit dem ersten Länderspiel-Treffer Xhakas im sechsten Spiel waren die Fronten rasch geklärt.

Dennoch gelang es der Schweiz in der Folge nicht, klarere Verhältnisse herbeizuführen. Einzige Möglichkeiten dazu boten eine weitere Chance von Xhaka (20.) und ein Beinahe-Eigentor des bei Sion spielenden Luxemburgers Mario Mutsch (36.). Wer eine Steigerung, Tempoverschärfung oder mehr Leidenschaft erwartete, wurde enttäuscht. Wirklich zu denken gab, dass die Schweiz in der zweiten Halbzeit fast eine halbe Stunde brauchte, um für Torgefahr zu sorgen. Eren Derdiyoks Kopfball nach Flanke des eingewechselten Debütanten Vincent Rüfli (73.), der Kopfball von Timm Klose an die Latte (79.) und Moreno Costanzos Chance (85.) waren die allzu raren Ausrufezeichen nach der Pause.

Wie gegen Liechtenstein

Viel gemahnte an den Schweizer Auftritt von Mitte August beim knappen 2:1 in Liechtenstein. Auch damals hatte die SFV-Auswahl in der Startphase sehr ansprechend gespielt, danach aber massiv nachgelassen. Der positivste Fakt des Abends gegen die Amateure aus Luxemburg: Goalie Diego Benaglio blieb zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor und ist seit mittlerweile 289 Minuten unbezwungen.

Und die Schweizer Bilanz des Jahres 2011 liest sich mit je vier Siegen und Unentschieden aus neun Partien mehr als anständig. Nur: An der EM 2012, dem nächsten Grossanlass, wird sie fehlen. Ein Highlight wird dafür der erste Test im neuen Jahr. Am 29. Februar gastiert Argentinien mit Lionel Messi und Co. in Berner Stade de Suisse.

Luxemburg - Schweiz 0:1 (0:1)
Josy Barthel, Luxemburg. - 852 Zuschauer. - SR Delferiere (Be). - Tor: 9. Xhaka 0:1.

Luxemburg: Joubert; Schnell, Blaise, Hoffmann, Jänisch (86. Deville); Peters (86. Pedro); Gerson (39. Laterza), Payal, Bettmer (66. Da Mota), Mutsch; Joachim (86. Collette).

Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner (70. Rüfli), Von Bergen (88. Nef), Klose, Rodriguez; Inler (46. Fabian Frei), Fernandes; David Degen (63. Shaqiri), Xhaka (64. Dzemaili), Mehmedi (61. Costanzo); Derdiyok.

Bemerkungen: Luxemburg ohne Bensi, Charles Leweck und Strasser, Schweiz ohne Barnetta, Behrami, Emeghara, Senderos, Stocker und Ziegler (alle verletzt). Länderspiel-Debüt von Vincent Rüfli. 79. Joubert lenkt Kopfball von Klose an die Latte. Verwarnungen: 33. Peters. 57. Lichtsteiner. 92. Laterza (alle wegen Fouls).

(pad/Si)

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grundsätzlich mit Ihnen einverstanden
Ich teile Ihre Meinung, was den generellen Ruf nach einem Trainerwechsel anbetrifft. Aber in diesem Fall hat der hochgelobte Club-Trainer versagt, denn er hat es nicht verstanden, das Optimum aus diesem Team herauszuholen. Mit Rechenschieberfussbal wie in Südafrika muss dieses Team verkümmern. Dass die einzelnen Akteure Fussball spielen können, beweisen sie in ihren Clubs. Bei einer Nationalmannschaft geht es vor allem darum, die Mannschaft zusammenzustellen, die sich menschlich und spielerisch gut versteht. Man muss das Optimum aus den vorhandenen Spielern herausholen und kann nicht einfach einen teuren Spieler hinzukaufen. Hier ist also vor allem Psychologie gefragt und die Fähigkeit, die Mannschaft mental auf den Gegner einzustellen. Dies alles hat Hitzfeld nicht geschafft. Es war komplett unnötig, den Vertrag frühzeitig zu verlängern. Und bitteschön, wenn es gegen Luxembourg nur zu einem 1 : 0 reicht, gegen wen wollen denn unsere "Schweizer" noch gewinnen? Schon bei der WM-Qualifikation hat die CH-Elf gegen den gleichen Gegner versagt: http://www.blick.ch/sport/fussball/nati/schweizer-nati-enttaeuscht-100.... Das Beste für alle wäre, wenn Hitzfeld die Grösse besässe, von sich aus zurückzutreten; und zwar ohne Abfindung!
Neuer Trainer
Für einmal bin ich auf der Seite des Trainers.

Es gibt keinen Trainer auf dieser Welt, der die Mittelmässigkeit des Schweizer Fussballs jeh auf hohes Niveau heben könnte.
Solange das nicht eingesehen wird, werden wir immer den grossen Turnieren nachrennen und bei allfälliger Teilnahme nicht viel erreichen.

Ohne die ganzen Secondos mit fremdartig klingenden Namen wären wir sogar wohl ein Drittweltland wenn es um die Nati geht. Eine bittere Wahrheit, die mal geschluckt werden sollte.
Neuanfang - auch mit einem neuen Trainer
Ich habe das Spiel nicht gesehen, weil sich diese Elf schon zu viele Patzer geleistet hat.

Wäre es nicht mal an der Zeit, das Trainerdenkmal in Frage zu stellen? Für dieses fürstliche Honorar darf man wesentlich mehr erwarten.

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