Gauchos zum WM-Auftakt gegen Nigeria
publiziert: Samstag, 12. Jun 2010 / 13:58 Uhr / aktualisiert: Samstag, 12. Jun 2010 / 14:15 Uhr
Unberechenbar: Trainer Diego Maradona.
Unberechenbar: Trainer Diego Maradona.

Mit Argentinien und England greifen am Samstag zwei WM-Favoriten ins Geschehen ein. Argentinien trifft am Nachmittag auf Nigeria, am Abend spielt England gegen die USA.

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Lionel Messi, derzeit der wohl beste Fussballer weltweit, steht ab 16.00 Uhr im Johannesburger Ellis Park ein erstes Mal im Schaufenster. Und trotzdem: Der eigentliche Star Argentiniens befindet sich ausserhalb des Spielfeldes, trägt einen Vollbart und raucht gerne Zigarren. Diego Armando Maradona, zweifellos der begnadetste Kicker aller Zeiten und seit Oktober 2008 Nationalcoach, wirft insbesondere in seiner Heimat einen Schatten, der noch immer alles überdeckt.

Zyniker sagen zwar, wenn Argentinien Weltmeister werde, dann nicht wegen, sondern trotz Maradona. Sie trauen ihm, der äusserlich immer mehr seinem Kumpel Fidel Castro ähnelt, die Aufgabe nicht zu. Doch für den taktischen Feinschliff weiss Maradona Co-Trainer Carlos Bilardo an seiner Seite, mit dem er 1986 den Titel holte.

Argentinien trifft in seinem Startspiel auf Nigeria, das schon zweimal an einer WM-Endrunde Vorrunden-Gegner war, zuletzt 2002 in Japan. Dort gewann Argentinien gegen die Afrikaner 1:0, belegte aber letztlich hinter England und Schweden nur den dritten Gruppenrang und schied aus. 1994 an der WM in den USA siegte Argentinien gegen Nigeria 2:1, blieb danach aber ebenfalls früh hängen (Achtelfinals).

Es war dies Maradonas letztes WM-Spiel als Spieler, denn unmittelbar nach Spielschluss nahm in eine Krankenschwester an die Hand und führte ihn zur Dopingprobe. Das Ergebnis ist bekannt: Ephedrin im Blut, 15 Monate Sperre. Nun also wird Nigeria, Maradonas letzter Gegner, an einer WM-Endrunde zu seinem ersten Kontrahenten als Trainer.

Gegen Nigeria, das ohne seinen am Knöchel verletzten Starspieler John Obi Mikel durch die WM muss, wird Maradona nur mit drei gelernten Verteidigern spielen, um so Platz zu machen für einen weiteren Stürmer. Carlos Tevez wird neben Lionel Messi und Gonzalo Higuain an vorderster Front angreifen. «Ich kann Carlos nicht draussen lassen», sagt Maradona. Zusammen bringt es dieses Trio auf 84 Tore in ihren Ligen.

(fest/Si)

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