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Kehrt die Spannung ins Meisterschaftsrennen zurück?
Gigantenduell: YB empfängt Leader Basel
publiziert: Donnerstag, 16. Feb 2012 / 09:00 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 16. Feb 2012 / 10:34 Uhr
Die beiden Trainer Heiko Vogel (l.) und Christian Gross blicken dem Spitzenspiel gelassen entgegen.
Die beiden Trainer Heiko Vogel (l.) und Christian Gross blicken dem Spitzenspiel gelassen entgegen.

In der vorgezogenen Partie der 21. Runde der Axpo Super League treffen heute Abend im Stade de Suisse (20.15 /live fussball.ch) mit den Young Boys und Basel die beiden Topteams der Liga aufeinander. Von einer vorgezogenen «Finalissima» wollen beide Trainer nichts wissen.

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Vor dem Duell der beiden Giganten sind sich die Experten einig: Gewinnt Basel die Hauptprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am nächsten Mittwoch gegen Bayern München, sind die Bebbi auf dem Weg zum dritten Meistertitel in Folge nicht mehr zu stoppen. Setzen aber die Young Boys ihre in der Rückrunde gestartete Siegserie fort, kehrt die Spannung ins Meisterschaftsrennen zurück. Sechs Punkte beziehungsweise neun Verlustpunkte liegen die Berner in der Tabelle hinter den Baslern zurück. Dank den Siegen gegen Servette (3:1) und Sion (1:0) überholten sie den FC Luzern und stiegen zum ersten (und einzigen?) Verfolger des Titelverteidigers auf.

Für YB-Trainer Christian Gross, der seit einigen Tagen an einer starken Bronchitis leidet, hat das Spiel gegen den Leader nicht vorentscheidenden Charakter im Kampf um den Titel. Für ihn geht es in der Partie gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber in erster Linie darum, «Basel endlich einmal zu schlagen». Schon in den beiden Spielen der Vorrunde waren die Berner dem Gegner ebenbürtig, zu mehr als einem Punktgewinn beim 1:1 zum Saisonauftakt reichte es aber nicht. Das Rückspiel in Basel verloren die Berner trotz guter Leistung 0:1. Zudem haben die Young Boys aus der jüngeren Vergangenheit noch zwei Rechnungen offen: 2008 und 2010 unterlagen sie dem FCB jeweils in der «Finalissima» am letzten Spieltag und verpassten dadurch den Meistertitel.

Basel seit 13 Spielen ungeschlagen

Ähnlich wie Gross sieht sein Basler Kollege Heiko Vogel die Ausgangslage vor dem heutigen Duell: «Es ist keine vorentscheidende Partie, sondern ein Meisterschaftsspiel wie jedes andere auch.» Vogel will die Partie auch nicht als Generalprobe für das Highlight des Jahres in einer Woche gegen Bayern München verstanden wissen, «denn damit würde man dem Gegner nicht gerecht werden.» YB habe Ambitionen und sei eine der stärksten Mannschaften der Liga, vor allem in der Offensive, so Vogel. Sein Team fährt mit gesundem Selbstvertrauen nach Bern. In der Meisterschaft sind die Basler seit 13 Spielen ungeschlagen.

Der Nachteil der Basler könnte der fehlende Spiel-Rhythmus sein. Der FCB hat 2012 bisher nur ein Meisterschaftsspiel bestritten (0:0 gegen Sion), da die Partie am vergangenen Samstag gegen Lausanne den prekären Platzverhältnissen auf der Pontaise zum Opfer fiel. Das kurzfristig vereinbarte Testspiel gegen denselben Gegner am Sonntag auf dem Kunstrasen der Schützenmatte (2:0) diente mehr der Bewegungstherapie. Immerhin: Der FCB kann heute im Stade de Suisse mit Ausnahme des verletzten Philipp Degen in Bestbesetzung antreten. Bei YB fehlen der gesperrte Pascal Doubaï und Emmanuel Mayuka, dem die Verantwortlichen einige Freitage erlaubt haben, um nach dem Gewinn des Afrika-Cups an den Feierlichkeiten in Sambia teilzunehmen.

Young Boys - Basel
Donnerstag, 20.15 Uhr (live auf fussball.ch).

Absenzen: Doubaï (gesperrt), Mayuka (Afrika-Cup); Chipperfield, Degen, Jevtic, (alle verletzt), Voser (rekonvaleszent). - Fraglich: Veskovac (Adduktoren);

Statistik: Das Duell zwischen YB und Basel gehörte in den vergangenen Jahren zu den Klassikern in der Super League, wobei die Basler meist als Sieger vom Platz gingen. Seit acht Spielen sind die Berner gegen den FCB ohne Sieg, zuletzt gewannen sie im November 2009 vor eigenem Anhang 2:0. Während YB seine beiden Spiele zum Auftakt der Rückrunde gewonnen hat, sind die Basler in der Meisterschaft seit 13 Partien ohne Niederlage.

(bg/Si)

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