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Lucky Punch in der Nachspielzeit
Glücklicher Thuner Heimerfolg
publiziert: Samstag, 13. Feb 2016 / 20:56 Uhr / aktualisiert: Samstag, 13. Feb 2016 / 22:55 Uhr
Thun feiert zuhause einen Last-Minute-Sieg.
Thun feiert zuhause einen Last-Minute-Sieg.

Der FC Thun gewinnt auch sein drittes Duell der Saison mit Aufsteiger Lugano. Die Berner Oberländer siegen dank einem Tor von Joker Ridge Munsy in der Nachspielzeit 2:1.

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3:2, 2:1, jetzt nochmals 2:1: Alle drei Spiele unter den beiden Mannschaften in dieser Saison brachten knappe Ergebnisse. Aber jedes Mal hatten die Thuner die Nase knapp vorn.

Den Thunern mangelt es derzeit nicht am Wettkampfglück. Nach dem eher glücklichen Sieg in St. Gallen hatten sie anfänglich mit den Luganesi ihre liebe Mühe. Sie mussten den Gästen mehr Spielanteile und die besseren Chancen zugestehen. Aber nach 24 Minuten wurden sie von Matias Malvino erlöst, der bei den Tessinern das Comeback gab. Der Uruguayer hielt Thuns Stürmer Simone Rapp im Strafraum auf unnötige Weise zurück, worauf Roman Buess den Penalty mit einem harten Schuss unter die Latte verwertete. Buess beendete eine Serie von 233 Spielminuten, während derer die Thuner in der Stockhorn Arena kein Tor erzielt hatten.

Das recht glückliche 1:0 hatte eine doppelte Wirkung. Von dem Moment an waren die Thuner längere Zeit überlegen. Sie wirkten jetzt auch einigermassen stilsicher. Thuns Trainer Jeff Saibene wird dennoch erkannt haben, dass er mit seinem Team noch schwer arbeiten muss.

Die Thuner Passivität

Den Tessinern war es positiv anzurechnen, dass sie die katastrophal hohe Fehlerquote bei der 2:5-Heimniederlage gegen Vaduz deutlich herabsetzen konnten. Insofern erreichte Trainer Zdenek Zeman das erste Ziel, das er ausgegeben hatte. Auch hinter das zweite Ziel, einen Punktgewinn, hätte Zeman beinahe ein Gutzeichen setzen können.

Nach der Pause nämlich schlief das Spiel schier ein. Die Thuner überliessen den Gästen das Mittelfeld weitgehend. Sie wurden für die Passivität schliesslich bestraft - zumindest vorübergehend. Goalie Guillaume Faivre musste nach 78 Minuten gegen den von der Seite allein anstürmenden Mattia Bottani eine erstklassige Rettungstat zeigen, aber nur vier Minuten später konnte er gegen einen Weitschuss von Matteo Tosetti nichts ausrichten. Als das Unentschieden schon Tatsache zu werden schien, schlugen die Thuner in den letzten Sekunden noch einmal aus heiterem Himmel zu. Der eingewechselte Goalgetter Ridge Munsy verwertete via Pfosten ein Zuspiel von Gonzalo Zarate.

Thun - Lugano 2:1 (1:0)
5287 Zuschauer. - SR San. - Tore: 24. Buess (Foulpenalty) 1:0. 82. Tosetti (Weitschuss) 1:1. 92. Munsy (Zarate) 2:1.

Thun: Faivre; Joss, Schindelholz, Bürki, Glarner; Zarate, Lauper, Hediger, Rojas (65. Schirinzi); Buess (68. Munsy), Rapp.

Lugano: Valentini; Padalino (36. Urbano), Malvino, Veseli, Alioski; Piccinocchi (65. Crnigoj); Culina (55. Tosetti), Sabbatini, Rey, Bottani; Rossi.

Bemerkungen: Thun ohne Wieser (verletzt), Ferreira und Trachsel (beide krank). Lugano ohne Datkovic (verletzt) und Jozinovic (krank). Padalino verletzt ausgeschieden. Pfostenschuss: 48. Alioski. Verwarnungen: 24. Malvino (Foul), 33. Veseli (Foul), 38. Buess (Foul), 58. Hediger (Foul), 80. Tosetti (Reklamieren), 84. Sabbatini (Foul), 85. Bürki (Foul).

Rangliste:
1. Basel 19/46 (46:20). 2. Grasshoppers 19/34 (47:33). 3. Young Boys 20/30 (32:24). 4. Luzern 19/26 (24:27). 5. Thun 20/26 (28:33). 6. Sion 19/25 (22:25). 7. St. Gallen 19/23 (20:23). 8. Vaduz 20/19 (23:30). 9. Lugano 20/19 (28:41). 10. Zürich 19/17 (27:41).

Torschützenliste:
1. Marc Janko (Basel) 13. 2. Munas Dabbur (Grasshoppers) 11. 3. Caio (Grasshoppers) und Dario Lezcano (Luzern) je 9. 5. Roman Buess (Thun/+1), Yoric Ravet (Grasshoppers/Young Boys) und Shani Tarashaj (Grasshoppers) je 8. 8. Antonini Culina (Lugano) und Armando Sadiku (Zürich/Vaduz) je 7. 10. Alexander Gerndt (Young Boys/+1), Moussa Konaté (Sion), Ridge Munsy (Thun/+1) und Marco Schneuwly (Luzern) je 6.

(bg/Si)

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