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Gross: «Jetzt sind wir noch mehr unter Zugzwang»
publiziert: Sonntag, 3. Mai 2009 / 15:05 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 3. Mai 2009 / 17:40 Uhr

Der FC Basel hat im Meisterrennen zwei wichtige Punkte abgegeben. Die «Bebbi» sind sich bewusst, dass das Remis gegen Sion unnötig war.

Trainer Christian Gross war grundsätzlich zufrieden. (Archivbild)
Trainer Christian Gross war grundsätzlich zufrieden. (Archivbild)
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Auf den Schlusspfiff von Schiedsrichter Carlo Bertolini folgte ein gellendes Pfeifkonzert der rund 20'000 Basler Anhänger. Das Heimpublikum war unzufrieden - mit dem Resultat, dem Spielverlauf und der Leistung des Schiedsrichter-Gespanns. Der FCB gab einen 2:0-Vorsprung nach 77 Minuten noch aus der Hand. «Das darf nicht passieren», sagte Youngster Fabian Frei, «erst recht nicht in einem Heimspiel gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.»

Hätten die Basler gewonnen, es wäre verdient gewesen. Obwohl sie sich lange Zeit schwer taten mit dem FC Sion, der ähnlich wie Chelsea am letzten Dienstag in der Champions League ein Defensiv-Bollwerk errichtete und sich in der Offensive auf Konter konzentrierte. Der FCB verpasste zunächst, den Druck auf dem Aussenseiter permanent hoch zu halten. Die Walliser konnten sich immer wieder aus der Umklammerung lösen.

Gegen Spielende fielen die Vorteile des Gastgebers mehr und mehr ins Gewicht, dies wurde mit zwei Treffern belohnt, doch Unkonzentriertheiten brachten Basel wie schon zehn Tage zuvor gegen die AC Bellinzona (1:1) um den angestrebten Lohn. Die Spieler in Rot-Blau konnten die Forderung ihres Chefs Christian Gross nach dem Vermeiden eines weiteren Ausrutschers nicht erfüllen.

Gross vs. Tholot

Christian Gross gab an der Pressekonferenz zu: «Nach diesem vermeidbaren Unentschieden sind wir noch mehr unter Zugzwang geraten. Das gibt unseren Konkurrenten im Kampf um den Meistertitel zusätzlich Mumm.» Mit der Darbietung seiner Mannen war er grundsätzlich zufrieden, bis in die 77. Minute habe er eine gute und couragierte Leistung gesehen. Sie hätten vieles richtig gemacht.

Aber natürlich kann es einen Christian Gross nicht gänzlich befriedigen, wenn zu Hause gegen einen Abstiegskandidaten nur ein Remis herausschaut. Kritisch merkte er an: «Wir dürfen nie und nimmer den Anschlusstreffer so rasch erhalten. Im Sturm müssen mir in Zukunft präsenter sein, öfter die Eins-gegen-Eins-Situation suchen anstatt den Rückwärtspass. Und vor allem die Jungen müssen entschlossener werden.»

Die Fehler des Schiedsrichters und seiner Assistenten wollte Gross nicht in den Vordergrund rücken. Er sagte zwar, er habe beim einen Linienrichter «kein gutes Gefühl» gehabt, stellte aber unmissverständlich klar, dass man sich an der eigenen Nase nehmen müsse. Um in seiner gewohnt kämpferischen Art anzufügen: «Ich glaube immer noch an den Meistertitel.»

Der Affiche im St.-Jakob-Park wurde auch durch den Vergleich zwischen den beiden Trainern Brisanz verliehen. Christian Gross traf auf seinen ehemaligen Schützling Didier Tholot, mit dem er von Sommer 1999 bis Ende 2000 im FCB zusammengearbeitet hatte. Tholot war wie nicht anders zu erwarten erfreut über den Ausgang der Partie: «Unter meiner Leitung haben wir beim FCZ und in Basel gepunktet, das gefällt mir natürlich. Nach dem 0:2 gelang uns eine tolle Reaktion.»

(Marco Ackermann, Basel/Si)

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