Grosse Finanzspritze für den FC St.Gallen
publiziert: Donnerstag, 26. Aug 2010 / 10:42 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 26. Aug 2010 / 12:25 Uhr
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Hat die AFG-Arena ein Leck?
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Der Kanton und die Stadt springen ein: Der überschuldete FC St. Gallen und die AFG-Arena sollen mit 16,23 Millionen Franken saniert werden.

5 Meldungen im Zusammenhang
Regierungspräsident Willi Haag informierte am Donnerstag über die vorgeschlagene Sanierung. Der Kanton soll 4 Mio. Franken, die Stadt 2 Mio. Franken zur Verfügung stellen. Ein Bankenkonsortium verzichtet auf Forderungen von 5,23 Mio. Franken, und private Investoren tragen 5 Mio. Franken zur Rettung bei. Somit kann die Verschuldung um 12,78 Mio. Franken abgebaut und das wirtschaftliche Eigenkapital um 16,23 Mio. Franken sowie die Liquidität um 5 Mio. Franken gesteigert werden.

Vertreter der FC St. Gallen AG, der Betriebs AG AFG-Arena und der Stadion AG waren Ende 2009 wegen akuter finanzieller Probleme an den Kanton und die Stadt gelangt. Um einen Zusammenbruch der Gesellschaften zu verhindern, wurde ein Sanierungsprogramm vereinbart. Dieses ist mit Auflagen verbunden.

(sl/sda)

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Kein Frust.
. sondern Unverständnis ist es, was mich bewegt. Ich glaube auch, dass Behinderte gerne Fussball sehen. Nur werden sie bald keine Betreuer mehr haben, die mit ihnen auf den Fussballplatz gehen, bei den Sparmassnahmen. Und was das Spiel des FCSG in der höchsten Liga anbelangt: das Problem wird sich bis Ende dieser Saison von selbst lösen, dann nämlich werden sie absteigen. Aber vielleich gibt der Steuerzahler ja Geld für den FCSG, dann können die wieder teure Spieler einkaufen. Und die Spekulanten, die das mit dem Stadion in den Sand gesetzt haben, bekommen auch wieder Millionen, die sie verblöden können.
Trauerspiel
So viel ich verstanden habe geht es ja nicht nur um den FC SG. Das Hauptproblem ist das Stadion, da haben sich die Herren Finazies verspekuliert. Man sieht, ein mal mehr, dass man solche dinge besser gleich in die Hand des Staates gegeben hätte. Aber jetzt ist es halt so. Was ist jetzt die Alternative? Einen FC SG in der 1 liga wäre ja noch nicht so schlimm, aber ein zerfallendes Stadion am Eingang der Stadt, kann niemand wollen. Also entweder rücken die Herren Finanzies richtig Geld raus oder die Stadt übernimmt den Laden. Gewinne werden Privatisiert, Verluste verstaatlicht. Daran sollte man immer denken wenn man FDP oder SVP wählt.
S'ist immer so
Das bei gekürzten Staatsausgaben jemand eben diesen Kürzeren zieht ist klar.
Das tut weh, sicher.

Deshalb aber den Leuten, die diese Gelder (die man nachher ausgeben kann) erarbeiten, das Fussballspiel in der höchsten Liga zu verunmöglichen, ist meines Erachtens der falsche Ansatz, seinen Frust auszudrücken.

Auch Behinderte sind gerne beim Fussball und sind froh über den Entscheid.
Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.
Unglaublich!
Da will der Kanton St.Gallen einen Fussballclub mit Millionen von Franken unterstützen. Gleichzeitig gaben die Kantonalen Stellen vor nicht allzulanger Zeit bekannt, dass auf dem Behindertensektor Millionen eingespart werden sollen. Bleibt zu hoffen, dass die Kantonsräte diesem Ansinnen an der nächsten Session einen Riegel schieben. Meiner Meinung sollte man solch eine Regierung samt und sondes in die Wüste schicken. Ich hoffe, dass bereits das St.Galler Stadtparlament das unglaubliche "Rettungspaket" bachab schicken.
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