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Reaktionen zum Rücktritt von Alex Frei
Heusler und Co. nicht wie vom Blitz erschlagen
publiziert: Donnerstag, 15. Nov 2012 / 18:08 Uhr
Bernhard Heusler (Bild) weiss, dass Alex Frei nicht 1:1 zu ersetzen ist.
Bernhard Heusler (Bild) weiss, dass Alex Frei nicht 1:1 zu ersetzen ist.

Der FC Basel wird im Sommer in der Person von Alex Frei einen wichtigen Führungsspieler verlieren. Präsident Bernhard Heusler ist sich bewusst, dass die Rot-Blauen diesen Abgang nicht so einfach kompensieren können.

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Es sei fast nicht möglich, einen Leistungsträger 1:1 zu ersetzen, meinte Heusler. In Fall von Alex Frei ist dies wohl besonders schwierig. Dem FC Basel wird nebst fussballerischen Qualitäten eine gehörige Portion Leadership abhanden kommen. «Wir müssen jetzt die Situation zuerst einmal analysieren», so der Präsident. Im FCB-Vorstand seien sie nicht wie vom Blitz erschlagen gewesen, als Alex Frei ihnen den Rücktrittswunsch offenbart habe, berichtete Heusler. Man habe dieses Szenario einkalkulieren müssen.

Heusler schwelgte heute Donnerstag in Erinnerungen. Alex Freis Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Basel im Sommer 2009 sei zweifellos der riskanteste Transfer gewesen, seit er an der Spitze des Klubs stehe. Freis Rückkehr in den St.-Jakob-Park wurde nur dank einem finanziellen Kraftakt möglich, für den verschiedene Leute die notwendigen Millionen eingeschossen haben. Es sei eine besondere Ära in der Vereinsgeschichte gewesen, als es gelungen sei, die aus der Region Basel stammenden Bundesliga-Legionäre Benjamin Huggel, Marco Streller und Alex Frei im FC Basel wieder zu vereinen. «Geniesst es», habe er damals zu den Fans gesagt, so Heusler.

Heusler: «Neue Vorbilder hervorbringen»

Angesprochen darauf, ob er nach den Rücktritten von Huggel und Frei Angst habe, dass dem Klub magere Zeiten drohen, entgegnete Heusler: «Der FCB musste in der Vergangenheit immer wieder neue Vorbilder hervorbringen. Auch nach den Abgängen der Yakins oder jenen von Gimenez und Rossi war man zu einer Reaktion gezwungen. Man weiss ja, dass jemand nicht auf diesem Niveau spielen kann, bis er 50 ist.»

Wird es nun zur Tradition, dass der FC Basel zurückgetretene Profis als Betreuer im Nachwuchsbereich weiterbeschäftigt? Heusler hierzu: «Es ist Fakt, dass wir zuletzt immer mehr Ex-Spieler behalten haben. Sie tragen die Klubgeschichte mit. Wir bringen dabei fast eine Mannschaft zusammen. Bei einer Anstellung in unserem Verein stehen aber immer noch die fachlichen Kompetenzen im Vordergrund. Auch hier gilt das Leistungsprinzip.»

Murat Yakin hofft auf Motivationsschub

Murat Yakin weiss ebenfalls, dass dem FC Basel durch Freis Abschied ein Substanzverlust ins Haus stehen könnte («Alex ist eine grosse Persönlichkeit»). Der Trainer erhofft sich anderseits aber auch positive Effekte für den weiteren Saisonverlauf. «Vielleicht gibt es Alex noch einmal einen Motivationsschub für die letzten Monate seiner Karriere, wenn jetzt klar ist, dass er bald zurücktritt.»

Von den anderen FCB-Spielern fordert Yakin, dass sie aufgrund der entstehenden Vakanz versuchen, nachzurücken und mehr Verantwortung zu übernehmen, damit einer wie Captain Marco Streller diesbezüglich nicht plötzlich allein auf weiter Flur steht und einen Grossteil der Last selber tragen muss.

Murat Yakin traut Alex Frei absolut zu, dass dieser später im Trainer-Business auf höchster Stufe Fuss fassen könnte: «Alex bringt hervorragende Möglichkeiten mit, auch im kommunikativen Bereich. Er darf ruhig mutig sein.»

(pad/Si)

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