«Ich bleibe, wenn man mich noch will»
publiziert: Samstag, 26. Jun 2010 / 18:04 Uhr

Ottmar Hitzfeld zog knapp 24 Stunden nach dem enttäuschenden WM-Out in der Vorrunde ein erstes Fazit.

Ottmar Hitzfeld sieht das frühe Ausscheiden auch als «persönliche Niederlage».
Ottmar Hitzfeld sieht das frühe Ausscheiden auch als «persönliche Niederlage».
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«Die WM hat mir mehr Spass als Stress gebracht.» Dennoch bezeichnete Hitzfeld das frühe Ausscheiden auch als «persönliche Niederlage».

Dass die Schweiz letztlich an der offensiven Harmlosigkeit gescheitert ist, betonte Hitzfeld auch am Tag nach dem 0:0 gegen Honduras. «Wir haben Probleme gehabt, weil Alex Frei fast vier Monate nicht gespielt hatte, und dann fiel auch Marco Streller noch aus. Zudem ist Eren Derdiyok noch jung und mit wenig Erfahrung. Es gab Gründe für dieses Problem», so Hitzfeld.

Auf die Frage nach seiner Zukunft und nach den Avancen des Deutschen Fussball-Bundes ging Hitzfeld nicht direkt ein: «Ich bleibe Trainer der Schweiz, wenn man mich noch will.» Hitzfeld hat seinen Vertrag mit dem SFV schon im vergangenen August bis 2012 verlängert.

Keine Kritik an Hitzfeld

Es ist davon auszugehen, dass er ihn erfüllt. Denn Kritik an seiner Person hat Hitzfeld von den Vorgesetzten keine zu befürchten. Der Delegierte der Nationalmannschaft, Peter Stadelmann: «Der Trainerstaff im Allgemeinen und Ottmar Hitzfeld im Speziellen haben hervorragend gearbeitet. Herr Hitzfeld hat diese WM akribisch vorbereitet.»

Gemäss Stadelmann müsse man sich jetzt im Verband die Frage stellen, wie man dem Fehlen von Kreativität begegnen könne. «Gibt es in der Ausbildung für die jungen Spieler genug Raum, um sich kreativ entfalten zu können? Werden sie richtig geschult, mal ein Dribbling zu wagen? Das müssen wir jetzt analysieren», so Stadelmann.

(fkl/Si)

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