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«Ich würde gerne einmal in Spanien spielen»
publiziert: Donnerstag, 6. Mai 2010 / 14:45 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 14. Feb 2012 / 23:26 Uhr

Futsal, bisher nur eine Randsportart, bekommt international mächtig Aufwind. Ein etwas anderes Fussballspielen: Die Tore, das Spielfeld und der Ball sind kleiner, was schnelles Kombinationsspiel, Technik und einen präzisen Torabschluss voraussetzt. MNK Croatia 97 aus Appenzell ist der amtierende Schweizer Meister. Im Interview stellt sich Croatia-Youngster Ylber Bajrami (18) den Fragen von fussball.ch.

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fussball.ch: Was fasziniert dich besonders am Futsal?

Ylber Bajrami: Vorallem das Technische. Gewisse Leute sind im Futsal stark, weil sie ihre Stärke auf dem Rasen nicht ausspielen können.

fussball.ch: Wie würdest du Futsal in drei Wörtern beschreiben?

Ylber Bajrami: Technisch, schnell, emotional.

fussball.ch: War in deiner Familie, Verwandtschaft bereits jemand im Bereich Fussball oder Futsal erfolgreich?

Ylber Bajrami: Nein, mein Vater war Hobbyfussballer.

fussball.ch: In der ersten Saison in der Nationaliga A habt ihr die Playoffs knapp verpasst. War euer Ziel in der zweiten Saison von Anfang an der Meistertitel oder hat es sich erst während der Saison so entwickelt?

Ylber Bajrami: In der ersten Saison war ich gar nicht im Kader. In der Zweiten bin ich erst gegen den Schluss gekommen und da war klar, wir wollen den Titel.

fussball.ch: Endspiel gegen Genf: Drei Sekunden vor Schluss warf der gegnerische Torhüter den Ball nach vorne, ein Spieler traf ins Netz. Es wäre der Ausgleich gewesen. Was ging dir da durch den Kopf?

Ylber Bajrami: Ich war draussen und dann haben wir den Schiedsrichter angeschaut. Die Halle war still und als klar war, dass es kein Tor war, rannten wir auf's Spielfeld und zu den Fans.

fussball.ch: Mit 18 Jahren bist du der Sprössling im Team. Wie ist deine Position innerhalb der Mannschaft?

Ylber Bajrami: Als Jüngster ist es für mich eine Ehre mit diesen Leuten zu spielen. Es macht Spass. Ich sehe, dass ich mit dieser Mannschaft etwas erreichen kann.

fussball.ch: Wie ist dein Verhältnis zu den Mitspielern?

Ylber Bajrami: Sehr gut. Wir haben es immer lustig. Viele kenne ich schon sehr lange.

fussball.ch: Der FC Basel stellt das bisher einzige Profiteam der Schweiz. Hat die Schweizer Liga deiner Meinung nach das Potenzial eine Profiliga, wie jene in Spanien oder Italien zu werden?

Ylber Bajrami: Wer weiss, in zwei bis drei Jahren, wenn der Sport beliebter ist und die Sponsoren mehr investieren.

fussball.ch: Würdest du gerne einmal im Ausland spielen?

Ylber Bajrami: Klar, würde ich gerne im Ausland spielen. Am liebsten in Spanien.

fussball.ch: Besteht überhaupt eine reele Chance, dass du den Sprung ins Ausland schaffst?

Ylber Bajrami: Bestehen schon, weil wir jetzt im UEFA Cup spielen. Eventuell kommt einer unserer Spieler dort gross raus.

fussball.ch: Vor ein paar Wochen wart ihr zu Gast in Pristina, beim albanischen Meister. Das Spiel ging ohne euren Teamleader Stif Gulan und Nationalspieler Danijel Agatic 3:5 verloren. Ist ein Niveau-Unterschied zwischen den beiden Ligen zu erkennen?

Ylber Bajrami: Es war schon etwas anders. Sie trainieren sechs Mal pro Woche und kennen sich schon sehr lange. Dazu geht ohne Stif Gulan und Danijel Agatic auch unser Niveau etwas runter.

fussball.ch: Das Spiel wurde in Albanien am Fernseher übertragen, wie war das Gefühl, zu wissen, dass man live am TV zu sehen ist?

Ylber Bajrami: Du fühlst dich wie ein Star, wenn du siehst, dass dich die Kameras immer verfolgen während dem Spiel.

fussball.ch: Wo spielst du während der Futsal-Saisonpause?

Ylber Bajrami: Beim FC Appenzell, dritte Liga.

fussball.ch: Wieso bist du Verteidiger und nicht Stürmer? Triffst du das Tor nicht?

Ylber Bajrami: Ich war schon seit klein auf Verteidiger. Im Futsal kann jeder ein Tor schiessen, auch Verteidiger.

fussball.ch: Im Rasen-Fussball hat dein Talent nie zu einer erfolgreichen Karriere ausgereicht?

Ylber Bajrami: Zwei Jahre spielte ich in der Auswahl. Dann kam ich wieder zurück nach Appenzell, weil ich wieder mit meinen Kollegen zusammenspielen wollte. Vielleicht schaff ich den Durchbruch ja noch.

fussball.ch: Die Diskussionen um Petric, Rakitic und Co. waren gross, als sie sich gegen die Schweizer Nationalmannschaft entschieden haben. Für welche Nati würdest du dich entscheiden?

Ylber Bajrami: Wenn eine Anfrage der Schweizer Nati kommen würde, würde ich sie freudig annehmen.

fussball.ch: Warum?

Ylber Bajrami: Ich fühle mich in der Schweiz zu Hause und bin auch hier aufgewachsen.

 

 

(Pascal Dörig/news.ch)

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