Manipulationsskandal
Juve-Trainer Conte zehn Monate gesperrt
publiziert: Freitag, 10. Aug 2012 / 11:49 Uhr / aktualisiert: Freitag, 10. Aug 2012 / 15:20 Uhr
Antonio Conte kann seine Unschuld nicht beweisen.
Antonio Conte kann seine Unschuld nicht beweisen.

Juventus Turin muss die kommende Saison voraussichtlich ohne seinen Trainer Antonio Conte planen. Der 43-Jährige wurde von der Disziplinarkommission des italienischen Verbandes wegen nicht gemeldeten Spielmanipulationen für zehn Monate gesperrt.

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Der ehemalige Nationalspieler wird schon beim Duell des Meisters um den italienischen Supercup mit Cupsieger Napoli heute Samstag in Peking nicht auf der Bank sitzen. Stattdessen wird Juventus von Assistenztrainer Massimo Carrera betreut.

Das Vergehen von Conte, der Juventus in der letzten Saison zum 28. Meistertitel geführt hat, geht auf die Saison 2010/2011 zurück. Als Trainer von Siena hatte er Kenntnis davon gehabt, dass zwei Partien seiner Mannschaft manipuliert worden waren, meldete dies aber nicht den zuständigen Behörden.

Der Chefankläger des Verbandes, Stefano Palazzi, hatte für Conte zunächst eine dreimonatige Sperre beantragt. Der Vergleich zwischen den beiden Parteien wurde aber von der Disziplinarkommission überraschend abgelehnt. Wie Conte wurde sein damaliger Assistent Angelo Alessio mit einer Sperre belegt. Alessio darf acht Monate lang keine Funktion im Profifussball übernehmen.

Freigesprochen wurden derweil Leonardo Bonucci und Simone Pepe, beide bei Juventus Turin unter Vertrag. Ihnen war vorgeworfen worden, bei ihren ehemaligen Klubs (Bari respektive Udinese) an Ergebnisabsprachen beteiligt gewesen zu sein. Die Disziplinarkommission sprach die Spieler frei, weil sie den belastenden Kronzeugen Andrea Masiello als unglaubwürdig einstufte.

Grosseto und Lecce müssen in die dritte Liga

Keine Gnade kannte der Verband mit den Serie-B-Vereinen Grosseto und Lecce. Beide wurden wegen ihrer Verwicklung im Wett- und Manipulationsskandal in die dritte Liga zwangsrelegiert. Der Serie-A-Absteiger Novara und Bologna kamen verhältnismässig glimpflich davon. Novara wird die kommende Saison mit zwei Minuspunkten in Angriff nehmen, Bologna muss 30'000 Euro Busse bezahlen. Udinese wurde freigesprochen.

Das Berufungsverfahren vor dem Bundesgericht des Verbandes findet am 20. August statt.

(bert/Si)

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