Fussball Länderspiel Österreich - Schweiz
Köbi Kuhns Einstand: Sieg in Österreich
publiziert: Mittwoch, 15. Aug 2001 / 23:00 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 15. Aug 2001 / 23:40 Uhr

Wien - Was für ein Einstand für Köbi Kuhn als Trainer der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft! Die Schweiz gewann in Wien mit einer überzeugenden Leistung 2:1 (1:0) gegen Österreich. Johann Vogel die Schweiz mit einem Traumtor in Führung. Nach einem Lapsus von Goali Marco Pascolo gelang Hakan Yakin nach schöner Flanke des eingewechselten Ciriaco Sforza der verdiente Siegtreffer.

«Wir wollen als Einheit auftreten, mit Lust und Leidenschaft», hatte der neue Teamchef Köbi Kuhn von seinen Schützlingen gefordert. Seine Worte blieben nicht unerhört. Im Gegensatz zu anderen Freundschaftsländerspielen wie zum Beispiel dem 0:4 gegen Polen im Februar zeigten die Schweizer viel Einsatz und Willen, eine gute Kollektivleistung abzuliefern.

Und in Abwesenheit von Henchoz, Chapuisat, Türkyilmaz und Lonfat gelangen ihnen mehrere erfolgversprechende Spielzüge. Nicht nur eine gute Raumaufteilung, Disziplin und Konzentration zeichnete das Schweizer Spiel gegen den enttäuschenden Gastgeber aus, sondern Spielwitz und Risikobereitschaft in der Offensive. Mit etwas mehr Réussite hätten sich auch Comisetti, der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Sforza oder Frei in die Torschützenliste eintragen können.

Das 37. Länderspiel gegen Österreich hätte für die Schweiz und Coach Köbi Kuhn nicht besser beginnen können. Johann Vogel, dessen Einsatz wegen eines Schlags auf die Kniescheibe im Training am Dienstag fraglich war, brachte die Schweiz in der 10. Minute in Führung. Der Mittelfeldspieler des holländischen Meisters Eindhoven nahm einen Rückpass von Murat Yakin aus 18 Metern volley ab und traf genau ins Lattenkreuz. Es war Vogels zweiter Treffer im 45. Länderspiel und der zweite gegen Österreich. Am 10. März 1999 hatte er bei der 2:4-Niederlage in St. Gallen erstmals im Nationaldress reüssiert. Vogel verwertete damals einen Penalty zum zwischenzeitlichen 1:1. Er lieferte neben Fournier sein wohl bestes Länderspiel ab, obwohl er nach 45 Minuten seinen Platz Ciriaco Sforza abtreten musste, der sich trotz fehlender Spielpraxis integrieren konnte.

Enttäuschende Österreicher

Der Faden im Schweizer Spiel riss auch nicht nach dem vermeidbaren Ausgleich, der aus heiterem Himmel kam. Gefahr ging eigentlich nur von Herzog aus, der mit seinem linken Fuss stets gefährlich war. Sonst aber präsentierte sich Österreich, das für das WM-Qualifikationsspiel in Valencia gegen Gruppenleader Spanien probte, schwach. Da fehlten Genauigkeit im Zuspiel, Ideen und Zusammenhang. Vom einheimischen Senkrechtestarter Ronny Brunmayr (Grazer AK), der schon zehn Meisterschaftstore erzielt hat, war nichts zu sehen, was auch als Komlipiment für die Innenverteidigung mit Murat Yakin und Patrick Müller gilt. Stéphane Henchoz jedenfalls wurde nicht vermisst. Auch Debütant Bruno Berner vermochte mit seinem Zug nach vorne und seiner Zweikampfstärke zu überzeugen und ist eine echte Alternative in der Verteidigung für Yvan Quentin. Der einzige Schwachpunkt in der homogenen Mannschaft war eigentlich David Sesa, der zwar einsatzvoll kämpfte, aber kaum Akzente setzen konnte.

Österreich - Schweiz 1:2 (0:1)

Ernst-Happel-Stadion, Wien. -- 21 200 Zuschauer. -- SR Vollquartz (Dä). -- Tore: 10. Vogel 0:1. 61. Herzog 1:1. 74. Hakan Yakin 1:2.

Österreich: Wohlfahrt (46. Manninger); Baur; Neukirchner (46. Kogler), Hiden; Kirchler, Kühbauer (46. Ibertsberger), Hörtnagl (62. Weissenberger), Herzog, Flögel (73. Winklhofer); Vastic (46. Kitzbichler), Brunmayr (66. Wallner).

Schweiz: Pascolo; Zellweger (46. Haas), Murat Yakin, Müller (66. Mazzarelli), Berner (75. Quentin); Sesa (62. Wicky), Vogel (46. Sforza), Fournier, Comisetti; Frei, Hakan Yakin.

Bemerkungen: Österreich ohne Mayrleb, Cerny, Stranzl und Schopp (alle verletzt) sowie Prilasnig (freigestellt). Schweiz ohne Henchoz und Türkyilmaz (freigestellt), Chapuisat, Lonfat und Thurre (alle verletzt) sowie Celestini, der sich beim Einlaufen die Schulter ausrenkte. 1. Länderspiel von Bruno Berner; Marco Pascolo Captain. Verwarnung: 49. Hörtnagl (Foul).

Der Schweizer Mittelfeldspieler Fabio Celestini zog sich am Abend beim Einlaufen eine Luxation der rechten Schulter zu. Nationalmannschaftsarzt Roland Grossen renkte dem Spieler die Schulter noch auf dem Spielfeld wieder ein. Der neunfache Internationale konnte aber nicht mehr auf der Ersatzbank Platz nehmen. Die gleiche Verletzung hatte Celestini schon in Troyes zwei Mal erlitten.

(sda)

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