Kuhn: «EM für uns noch nicht vorbei!»
publiziert: Sonntag, 8. Jun 2008 / 00:09 Uhr

Der Schweizer Nationalcoach Köbi Kuhn zeigte sich Minuten nach der EM-Startniederlage gegen Tschechien bereits wieder zuversichtlich: «Portugal hat vor vier Jahren das Startspiel als Gastgeber ebenfalls verloren und kam noch in den Final.»

Die Mannschaft kann erhobenen Hauptes das Stadion verlassen, so Köbi Kuhn nach dem Spiel.
Die Mannschaft kann erhobenen Hauptes das Stadion verlassen, so Köbi Kuhn nach dem Spiel.
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Kuhn sagte an der Medienkonferenz im St.-Jakob-Park, dass er seiner Mannschaft zur Leistung gegen Tschechien gratuliert habe. «Meine Spieler können das Stadion erhobenen Hauptes verlassen. Ich war mehr als zufrieden mit der Leistung des gesamten Teams.»

«Wir hatten genügend Chancen für ein ausgeglichenes Ergebnis oder gar für einen Sieg. Fussball ist oft nicht gerecht. Für uns ist nur dieses Spiel vorbei, nicht aber die EM. Jetzt gilt es, das Mittwoch-Spiel gegen die Türkei seriös vorzubereiten. Viel trinken, sofort etwas essen, genügend schlafen und dann das erste Spiel abhaken.»

«So ist Fussball»

Die Verletzung von Alex Frei kurz vor der Pause sei natürlich ein Schock gewesen. «Die Mannschaft wusste jedoch, dass die Partie noch nicht vorbei ist. Es ist fatal, den Captain auf diese Weise im ersten Spiel zu verlieren. Ich hoffe einfach, dass die Verletzung nicht allzu gravierend ist. Natürlich mache ich mir nun schon einige Sorgen für die nächste Partie, aber so ist Fussball.»

In einer ersten Reaktion nach der Verletzung Freis habe er Eren Derdiyok einwechseln wollen, dann aber habe er sich für Hakan Yakin entschieden. «Wir fragten uns in der Pause, wie lange Marco Streller noch durchhalten würde und entschieden uns dann, Derdiyok noch etwas zurückzuhalten.»

Noch keine Entscheidung gefallen

Ob die EM für die Schweiz nach dieser Niederlage bereits gelaufen sei, wurde Kuhn von einem ausländischen Journalisten gefragt. Kuhn: «Die Wahrscheinlichkeit, im Turnier zu bleiben, ist mit dieser Niederlage logischerweise nicht grösser geworden. Ich möchte Sie aber daran erinnern, dass Portugal vor vier Jahren sein Startspiel gegen Griechenland auch verloren hat und dennoch den Final erreichte. Auch für uns ist immer noch alles möglich, wir geben sicherlich noch nicht auf. Es ist noch keine Entscheidung gefallen.»

Mit der Leistung von Patrick Müller und Tranquillo Barnetta zeigte sich der Schweizer Coach zufrieden: «Der Einsatz hat sich gelohnt, beide haben eine gute Leistung gezeigt. Mehr war und ist von ihnen nicht zu erwarten. Wir können in den nächsten Spielen darauf aufbauen.»

(René Baumann, Basel/Si)

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