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Latour in Thun
publiziert: Freitag, 29. Apr 2005 / 17:02 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 1. Mai 2005 / 16:40 Uhr

Stolpert Thun wieder über Latour? Am Tag vor Heiligabend hat sich Hanspeter Latour mit GC über ein Engagement geeinigt und sich aus Thun verabschiedet. Rund vier Monate später kehrt er erstmals als Coach ins Stadion Lachen zurück. Schafft es Latour in der 31. Runde der Super League, den Siegeszug der Thuner zu stoppen?

Hanspeter Latour weist seinen Mannen den Weg. Bild:Archiv
Hanspeter Latour weist seinen Mannen den Weg. Bild:Archiv
Offenbar kann nur Hanspeter Latour den FC Thun bezwingen. Seit der Oberländer (Kult-)Trainer seine Heimat verlassen hat, gewann seine frühere Mannschaft acht von neuen Meisterschaftsspielen. Einmal hat Thun verloren; am 16. März im Auswärtsspiel gegen GC und Latour (0:1).

Trotzdem, und obwohl Thun in dieser Saison gegen die Zürcher noch nie gewonnen und nicht einen einzigen Treffer markiert hat, sieht Latour die Berner Oberländer als Favoriten. "Das Team hat ein unglaubliches Selbstvertrauen. Das ist ein grosser Vorteil."

Alles schaut nach Thun

Doch Latour wäre nicht der bekannt rhetorisch brillante Motivator, würde er diesen Thuner Vorteil der eigenen Equipe gegenüber nicht als Nachteil "verkaufen". "Alles schaut auf Thun, alles spricht von Thun. Das ist die Riesenchance für uns."

Eine grosse Gelegenheit könnte die neue Goliathrolle des FC Thun für die Grasshoppers tatsächlich sein. Doch der Rest von Latours Aussage ist komplett falsch. Alles schaut auf Thun? Nein! Am Vorabend der Partie Zweiter (Thun) gegen Dritter (GC) wird vor allem von Latour gesprochen. Seine Rückkehr ins Stadion Lachen ist das grosse Thema.

Emotionen erst hinterher?

Doch der 57-Jährige blockt Fragen nach Emotionen und Spezialität der Aufgabe ab. "Bis jetzt habe ich mir wegen der Rückkehr noch keine Gedanken gemacht. Ich konzentriere mich voll auf die Partie, deshalb gibt es vorher auch keine Rendez-vous mit alten Bekannten." Allenfalls könnten die Emotionen nach dem Spiel hochkommen. Erst dann will Latour die Begegnung mit der Vergangenheit an sich herantreten lassen.

Sportlich allerdings hat sich der Coach in den letzten Tagen intensiv mit seiner ehemaligen Equipe beschäftigt. Überrascht ist Latour nicht über den erfolgreichen Parcours der Thuner. "Unerwartet ist einzig die Höhe der Siege." Und wie sieht er die Arbeit seines Nachfolgers Urs Schönenberger, der in neun Partien nur vier Zähler weniger geholt hat als Latour in der Vorrunde mit Thun in 18 Spielen.

"Es freut mich für Urs, dass er auf Anhieb Erfolg hat. Allerdings könnte man normalerweise kein Team in zwei, drei Monaten auf ein solches Niveau bringen. Er hat eine Mannschaft übernehmen können, die im Hoch ist. Das hilft unheimlich."

Wieder mit Cabanas und Muff

Latour selbst konnte auf dem Hardturm nicht von exzellenter Vorarbeit profitieren. Die Grasshoppers waren auf Platz 8 klassiert, zitterten um den Ligaerhalt und hatten vor allem arge finanzielle Probleme, die in den rigorosen Sparkurs der neuen Führung mündeten.

Kein ideales Betätigungsfeld für einen neuen Trainer. Doch Latour hat es geschafft, die "Heugümper" wieder zum Springen zu bringen. Trotz der letzten beiden unbefriedigenden Leistungen und Resultate (2:2 in Schaffhausen, 1:1 gegen Aarau) hat er GC auf den 3. Platz geführt und dabei klammheimlich auch Stadtrivale FCZ überholt; oder wie sich Latour ausdrückt: "Wir haben uns herangeboxt."

Im Gegensatz zu den bescheidenen Auftritten gegen Schaffhausen und Aarau können die Zürcher in Thun wieder auf André Muff und Ricardo Cabanas zählen, die zweimal gesperrt gewesen waren. Die Absenzen der beiden Internationalen stehen wohl in direktem Zusammenhang mit den zuletzt enttäuschenden Darbietungen.

Captain und Mittelfeldspieler Cabanas, das neue Alphatier beim spielenden Personal, konnte ebenso wenig ersetzt werden wie Stürmer Muff (vier Tore in der Rückrunde), in dessen Abwesenheit sich weder Rogerio noch Wjatscheslaw Hleb in den Vordergrund spielen konnten.

(kst/Si)

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