Lob der EURO-Veranstalter - Hinweise auf Attentat
publiziert: Sonntag, 29. Jun 2008 / 14:51 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 29. Jun 2008 / 16:51 Uhr

Wien - Die EURO 2008 hat die Schweiz und Österreich näher zusammen gebracht. «Aus Nachbarn sind Freunde geworden», sagte Österreichs Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. Bundesrat Samuel Schmid dankte seinerseits für die «konstruktive» Zusammenarbeit.

Samuel Schmid zieht für die EURO 2008 aus Schweizer Sicht eine positive erste Bilanz.
Samuel Schmid zieht für die EURO 2008 aus Schweizer Sicht eine positive erste Bilanz.
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Beide Magistraten waren an der Medienkonferenz der UEFA in Wien des gegenseitigen Lobes voll.

«Die Schweiz könnte einen Anlass dieser Grössenordnung nicht alleine durchführen», sagte Schmid. Es sei beiden Ländern gelungen, von den jeweiligen Erfahrungen zu profitieren und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Positive Bilanz

Bei einem Abschiedsbrunch an der «Swiss Beach» in Wien zogen auch Bundespräsident Pascal Couchepin und sein österreichischer Amtskollege Heinz Fischer eine positive Bilanz. «Wir sind am Ende einer angenehmen Periode der Zusammenarbeit», sagte Couchepin.

Dieser Meinung war auch Fischer: «Wir haben es beide nicht ins Viertelfinale geschafft, aber gemeinsam haben wir gezeigt, dass wir organisieren können und gute Gastgeber sind.»

Und es kam sogar noch zu einer fussballerischen Begegnung: Couchepin und Fischer lieferten sich ein Duell im Tischfussball - ein Sieger wurde jedoch nicht erkoren.

Hinweise auf Attentat

Wie Schmid in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» erklärte, hat die Schweiz während der EURO Hinweise aus dem Ausland auf Vorbereitungen für ein Attentat erhalten. Die Grenzorgane, die Polizei und die Nachrichtendienste hätten sich der Sache angenommen.

Bei den Attentatsplänen handelt es sich nicht um die Informationen, über die im Vorfeld des Turniers auf Internetseiten spekuliert worden war. Die «neuen Hinweise» wurden laut Schmid während der EURO bekannt. Gegen wen sich die Vorbereitungen gerichtet hatten, wollte Schmid in dem Interview nicht sagen.

(bert/sda)

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