Michel Platini zufrieden mit EURO-2008-Stadien
publiziert: Freitag, 5. Okt 2007 / 17:45 Uhr / aktualisiert: Freitag, 5. Okt 2007 / 18:39 Uhr

Zürich/Bern - Uefa-Präsident Michel Platini hat diese Woche die acht Stadien der Fussball-Europameisterschaften besucht. Die EURO-2008-Organisatoren scheinen gute Arbeit geleistet zu haben - Platini hatte an den Spielstätten nichts auszusetzen.

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Uefa-Präsident Michel Platini und der Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber im Letzigrund.
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«Sehr gut» lautete das Gesamturteil, welches Platini am Nachmittag im Stadion Letzigrund in Zürich zu den je vier Stadien in Österreich und der Schweiz abgab. «Es ist alles so weit, dass man schon morgen darin spielen könnte», sagte der Uefa-Präsident vor den Medien.

Seine viertägige Reise durch Österreich und die Schweiz sei wichtig gewesen, weil er sich selber ein Bild von den Stadien machen wollte. Welches Stadion er das beste findet und welches weniger gut, darüber sprach Platini nicht.

Er wies aber auf die Unterschiede zwischen den österreichischen und Schweizer Spielstätten hin: So seien die Stadien in der Schweiz aus einem Guss gebaut, wodurch sie eine andere Atmosphäre bekämen, als wenn, wie in Österreich, die Zuschauerkapazität bestehender Stadien erhöht worden wäre.

Alles klappe bestens

Platini verteidigte aber die mit rund 30'000 Plätzen doch eher kleinen Stadien. Es mache keinen Sinn, in Zürich ein Stadion mit 50'000 Plätzen zu bauen, wenn in der nationalen Meisterschaft durchschnittlich 20'000 Zuschauer gezählt würden, sagte Platini.

Kein schlechtes Wort über die Lippen kamen dem Uefa-Präsidenten auch über die Zusammenarbeit mit den EURO-2008-Organisatoren. Die grossen, wichtigen Entscheide seien alle vor seiner Präsidenschaft gefällt worden, er könne aber sagen, dass alles hervorragend klappe und die Zeitpläne eingehalten werden konnten.

(smw/sda)

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