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Ferreira kam, sah und traf
Nach Pleite gegen Luzern: Martin Rueda tritt als Lausanne-Coach zurück
publiziert: Samstag, 12. Mai 2012 / 20:21 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 13. Mai 2012 / 11:27 Uhr
Martin Rueda wird seinen Kontrakt bei den Westschweizern nicht verlängern.
Martin Rueda wird seinen Kontrakt bei den Westschweizern nicht verlängern.

Dem FC Luzern gelingt die Hauptprobe für den Cupfinal. Die Innerschweizer gewinnen daheim gegen Lausanne 3:2. Nach dem Spiel gibt Lausanne-Trainer Martin Rueda seinen Rücktritt bekannt.

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Martin Rueda wird seinen Vertrag als Trainer von Lausanne-Sport nicht verlängern und per Ende Saison zurücktreten. Dies gab der 49-Jährige gemäss einer Meldung von «blick.ch» nach der Niederlage seiner Mannschaft in Luzern bekannt. Von wem die Trennung ausgeht, ist unklar. Rueda hatte die Waadtländer 2010 übernommen und beachtliche Erfolge gefeiert. Schon nach wenigen Wochen stand die Mannschaft als Challenge-League-Verein in der Gruppenphase der Europa League, am Ende der Saison 2010/2011 stieg Lausanne erstmals seit acht Jahren wieder in die Axpo Super League auf.

Die Partie in Luzern kam erst nach dem Seitenwechsel in Fahrt. In der 51. Minute hatte Daniel Gygax die erste nennenswerte Torchancen des Spiels. Er nutzte sich nicht, leitete damit aber eine Druckphase der Gastgeber ein. Lausannes Keeper Anthony Favre verhinderte zweimal mit starken Paraden die Luzerner Führung.

Ferreira machte den Unterschied

Nach 64 Minuten konnte der Ersatz für den verletzten Fabio Coltorti allerdings nicht mehr retten. Florian Stahel köpfelte eine Ecke von Gygax unhaltbar ins Tor. Die letzten 30 oder genauer die letzten fünf Minuten entschädigten die Zuschauer für das mässige Niveau zuvor.

Denn nach dem 1:1 nach Foulpenalty von Junior Negrao musste Luzern nochmals Druck aufsetzen und tat dies dank dem in der 84. Minute eingewechselten Nelson Ferreira erfolgreich. Der Portugiese schoss nur Sekunden nach seiner Einwechslung das 2.1 und in der 87. Minute auch noch das 3:1 - jeweils nach Vorlage von Adrian Winter, einem weiteren eingewechselten Spieler. Lausanne gelang durch Jocelyn Roux nur noch der Anschlusstreffer. Zudem sahen mit Jérôme Sonnerat und Ibrahim Tall zwei Waadtländer in der Nachspielzeit noch die Rote Karte.

Luzern - Lausanne-Sport 3:2 (0:0)
swissporarena. - 10'671 Zuschauer. - SR Graf. - Tore: 64. Stahel (Gygax) 1:0. 77. Junior Negrao (Foulpenalty) 1:1. 86. Ferreira (Winter) 2:1. 87. Ferreira (Winter) 3:1. 89. Roux (Marazzi) 3:2.

Luzern: Zibung; Renggli, Stahel, Puljic; Thiesson, Wiss (67. Sarr), Hochstrasser, Lustenberger; Gygax (84. Ferreira), Lezcano, Hyka (59. Winter).

Lausanne-Sport: Favre; Bah, Katz, Tall, Sonnerat; Marazzi, Sanogo (71. Prijovic), Pasche (71. Junior Negrao), Lang; Khelifi (63. Muslin), Roux.

Bemerkungen: Luzern ohne Kukeli (gesperrt), Sorgic und Bento (beide verletzt). Lausanne-Sport ohne Avanzini, Chakhsi (beide gesperrt), Coltorti, Meoli und Moussilou (alle verletzt). 91. Rote Karte gegen Sonnerat. 95. Gelb-rote Karte gegen Tall. Verwarnungen: 11. Hyka (Unsportlichkeit). 27. Tall. 32. Katz (beide Foul). 44. Sonnerat (Reklamieren). 45. Lang. 76. Sarr. 93. Puljic (alle Foul).

(pad/Si)

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