Nach dem Formel-1- auch das Fussball-Aus für Briatore
publiziert: Dienstag, 22. Sep 2009 / 12:25 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Sep 2009 / 14:16 Uhr

Flavio Briatore hat sich nach seinem lebenslangen Ausschluss aus der Formel 1 am Boden zerstört gezeigt.

Flavio Briatore: «Bin erschüttert.»
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Er sei erschüttert, lässt sich der 59-jährige Italiener in der «Gazzetta dello Sport» vernehmen. Briatore war nach dem absichtlichen Unfall seines ehemaligen Piloten Nelson Piquet jr. im Vorjahr in Singapur erst als Renault-Teamchef entlassen worden und am Montag vom Automobil-Weltverband FIA von allen Tätigkeiten in der Formel 1 gesperrt worden.

Briatore will seine Verbannung aus der Formel 1 nicht hinnehmen. Er will laut italienischer Medien sogar die FIA verklagen. Wie es heisst, will der ehemalige Renault-Teamchef seine Unschuld beweisen und sein ramponiertes Image aufpolieren. Wie Briatore das allerdings anstellen will, verriet er nicht.

Auch in seiner Funktion als Mitbesitzer des englischen Fussball-Zweitligisten Queens Park Rangers - bei welchem pikanterweise auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone finanziell engagiert ist - steht Briatore vor dem Aus. Das teilte die Dachorgansiation der Liga, die Football League, mit.

Briatore kann auch kein Liga-Besitzer sein

Demnach habe der Liga-Vorsitzende Lord Mawhinney bei der FIA weitere Details des Urteils gegen Briatore angefordert. «Danach wird die Liga eine Stellungnahme abgegeben», sagte ein Sprecher. Nach Angaben der Liga könne nach den Statuten niemand Besitzer eines Klubs sein, der von einem Sportverband ausgeschlossen wurde.

Briatore war zuletzt nicht nur als Teamchef, sondern auch als Manager diverser Fahrer (u.a. vom zweifachen Weltmeister Fernando Alonso) tätig gewesen. Auch das ist dem italienischen Lebemann in Zukunft untersagt.

Gerichtliches Vorgehen

Laut italienischen Medienberichten überlegt Briatore nun, gerichtlich gegen das FIA-Urteil vorzugehen. Das müsste bei einem Zivilgericht in Paris erfolgen. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt. Gegen Piquet und dessen Vater hatte Briatore bereits vor Wochen Anzeige wegen «Erpressung» eingereicht.

Das Renault-Team war am Montag von der FIA lediglich mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe belegt worden. Die Fahrer Piquet junior und Alonso gingen völlig straffrei aus.

Als Nachfolger von Briatore soll der vierfache Formel-1-Weltmeister Alain Prost womöglich schon am Wochenende beim Nachtrennen in Singapur einen Neustart einleiten. Offiziell wollte das französische Formel-1-Team (noch) nichts bestätigen.

(smw/Si)

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