Organisatoren der kleinsten Host-City zufrieden
publiziert: Dienstag, 1. Jul 2008 / 12:48 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 1. Jul 2008 / 13:05 Uhr

Bern - Bern habe während der EURO 2008 beste Werbung betrieben. Darüber sind sich Stadt und Kanton Bern anlässlich eines ersten Fazits einig. Als kleinste Host City hat Bern bei den Besuchern knapp die Millionengrenze geknackt.

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Die Holländer hatten Bern in eine orangene Partystadt verwandelt; allerdings war nach ihrem Ausscheiden auch nichts mehr los.
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Insgesamt besuchten 930'000 Fans die beiden Public Viewings und die Fanzone in der Berner Innenstadt. Zählt man die 96'000 Matchbesucher mit, erreicht man die Million, wie die EURO-Verantwortlichen der Stadt Bern vorrechneten.

Damit liege Bern gemäss den Besucherstatistiken der UEFA an zweiter Stelle der Host Cities hinter Wien. Davon habe die Wirtschaft in der Region Bern profitieren können. Hotels waren um zehn Prozent besser ausgelastet, Restaurants verzeichneten einen noch nicht genau zu beziffernden Mehrumsatz.

Rund 200'000 EURO-Gäste stammten aus dem Ausland, überwiegend aus den Niederlanden. Dies sei eine grosse Chance für die Standortpromotion gewesen und man habe sie genutzt, sagte der Bernische Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher. «Bern hat beste Werbung betrieben.»

Positive Berichte im Ausland

Die Medienberichte im Ausland seien überwiegend positiv ausgefallen, und die ausländischen Besucherinnen und Besucher hätten sich wohl gefühlt in Bern. Dies könnten Stadt und Kanton Bern nachhaltig nutzen, so Rickenbacher.

Gleicher Meinung war der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Mit Anspielung auf das dreimalige Fest mit den Holländern sagte er: «Bern wird nicht mehr sein, was es war.»

Den Einheimischen gebühre Dank, ohne sie wäre die EURO für Bern nicht zur «Erfolgsstory» geworden. Der Imagegewinn für die Bundesstadt, aber auch für die Region sei «gewaltig und unbezahlbar».

(fest/sda)

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