Spielabbruch wegen Ausschreitungen
PAOK Saloniki zieht sich aus Cup zurück
publiziert: Donnerstag, 3. Mrz 2016 / 14:34 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Mrz 2016 / 15:26 Uhr

PAOK Saloniki zieht sich nach dem Spielabbruch im Hinspiel des Cup-Halbfinals gegen Olympiakos Piräus aus dem Wettbewerb zurück.

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Die Partie in Saloniki wurde vom Schiedsrichter zwei Minuten vor dem Ende beim Stande von 2:1 für Olympiakos Piräus (der Schweizer Pajtim Kasami war Ersatz) für beendet erklärt. Einige PAOK-Fans hatten nach einem fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheid und einer Roten Karte gegen ihr Team Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen und danach auch den Platz gestürmt.

Auch ausserhalb des Toumba-Stadions kam es hinterher zu Ausschreitungen. Zum Rückspiel am 6. April dürfte es nicht mehr kommen. «Ich möchte mich bei allen entschuldigen, wir haben heute inakzeptable Dinge gesehen. Wir werden zum Rückspiel nicht antreten, egal welche Konsequenzen das haben wird», erklärte PAOK-Präsident und -Besitzer Ivan Savvidis.

Keine Seltenheit

Die Gewaltausbrüche in Saloniki sorgten innerhalb eines Jahres für den dritten Spielabbruch oder Spielabsage, bei dem der im Rest des Landes verhasste Branchenleader Olympiakos Piräus beteiligt war. Am 11. März 2015 wurde das Derby gegen AEK Athen abgebrochen, am 21. November 2015 war das Spitzenspiel zwischen Panathinaikos Athen und Olympiakos gar nicht erst angepfiffen worden, nachdem Fan-Gruppierungen von Panathinaikos den Mannschaftsbus von Olympiakos angegriffen und später die Spieler im Innern des Stadions mit Petarden beworfen hatten.

Und im Februar 2015 setzte die Liga den Spielbetrieb für zwei Wochen aus, nachdem Panathinaikos-Hooligans im Heimspiel gegen Olympiakos den Rasen gestürmt hatten.

(bg/Si)

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